Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe unterstützt Forscher in MV seit 25 Jahren

Nr.304/2018  | 06.09.2018  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

 

„Die Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe als Projektträger des Bundes ist von herausragender Bedeutung für alle Akteure, die sich mit nachhaltiger Landnutzung beschäftigen. Die FNR ist zudem ein wichtiger Arbeitgeber in der Region. Sie sichert qualifizierte Arbeitsplätze und sorgt so für die Aufwertung des ländlichen Raumes“, sagte Dr. Jürgen Buchwald, Staatssekretär im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, heute aus Anlass der Festveranstaltung zum 25. Gründungsjubiläum der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) in Gülzow-Prüzen. Zu der Festveranstaltung war auch Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner angereist.

Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe war 1993 auf Initiative der Bundesregierung am heutigen Standort gegründet worden. Ihre Aufgabe ist es, im Auftrag der Bundesregierung Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsprojekte im Bereich nachwachsender Rohstoffe zu fördern.

Mecklenburg-Vorpommern hatte nach erfolgreicher Bewerbung den Zuschlag als Sitz der Fachagentur erhalten. „Die Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe am Standort Gülzow anzusiedeln, war und ist eine wichtige Entscheidung für die Stärkung des ländlichen Raumes. Von der rasanten Entwicklung der Fachagentur hat auch die Region profitiert“, so Dr. Buchwald.

An den Start gegangen war die FNR mit zunächst 22 Mitarbeitern, heute sind es 93. Mit dem derzeit im Aufbau befindlichen Kompetenz- und Informationszentrum Wald und Holz werden es etwa 120 Mitarbeiter sein.

Seit ihrer Gründung unterstützte die FNR als Projektträger der Bundesregierung in Mecklenburg-Vorpommern etwa 175 Projekte mit insgesamt 32 Millionen aus dem „Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe“. Das entspricht rund 5 Prozent der bisher ausgereichten Gesamtfördersumme.

„Die FNR leistet mit ihrer vernetzenden und koordinierenden Arbeit einen wichtigen Beitrag in der angewandten Forschung zur Erzeugung und Verwertung nachwachsender Rohstoffe“, erklärte Dr. Buchwald.

Beispielsweise werden u. a. Projekte an verschiedenen Universitäten und Forschungseinrichtungen über die FNR gefördert, darunter die Universität Greifswald, die als Partner des Greifswald Moor Centrums u. a. zur landwirtschaftlichen Nutzung von nassen Mooren forscht. Mit durch die FNR ausgereichten Bundesmitteln werden zudem die Forschungen der Universität Rostock zur Bioenergie oder die Arbeit der Landesforschungsanstalt zum Anbau von nachwachsenden Rohstoffen gefördert. Zudem unterstützt die FNR das Verbundprojekt des Landesforst und des Thünen-Institutes für Landwirtschaft gegen das Eschentriebsterben. Dabei wird in einem deutschlandweit einzigartigen Vorhaben eine Samenplantage zur Erzeugung resistenten Eschensaatgutes aufgebaut.


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