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Backhaus mahnt nach ASP-Ausbruch in Belgien Hygienemaßnahmen in Ställen an

Nr.321/2018  | 14.09.2018  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

 

Nach dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Belgien hat Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen. „Der überraschende Ausbruch dieser gefährlichen Tierseuche nur circa 70 Kilometer westlich der deutschen Grenze hat uns in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Insbesondere die schweinehaltenden Betriebe sind jetzt gefordert, die seuchenhygienischen Maßnahmen in ihren Ställen auch weiterhin stringent umsetzen. Zwischenbetriebliche Transporte und Besucherverkehr sollten auf ein Mindestmaß reduziert werden“, sagte der Minister.

Zugleich appellierte er an die Jägerschaft, die laufenden Präventivmaßnahmen weiter intensiv zu verfolgen. „Unser Entschluss, eine Arbeitsgruppe ASP-Prävention unter Leitung des Staatssekretärs ins Leben zu rufen und ab Dezember 2017 ein Schwarzwildprogramm zur ASP-Prävention aufzulegen, um den überproportionalen Wildschweinbestand im Land massiv zu reduzieren, war absolut richtig. Im Jagdjahr 2017/18 hat die Jägerschaft in MV 86.000 Wildschweine zur Strecke gebracht. Jetzt gilt es für Jäger, die Reduktion der Bestände fortzusetzen“, so der Minister weiter. Reisende seien aufgefordert, aus ASP-Gebieten in Polen, Tschechien oder Belgien keine Fleischwaren einzuführen und Lebensmittelreste für Wildschweine unerreichbar und sicher zu entsorgen. Beim Finden verendeter Wildschweine müssen die zuständigen Behörden der Landkreise unverzüglich informiert werden, um entsprechende Untersuchungen zu veranlassen.

Am Mittwochabend war die für den Menschen ungefährliche Seuche bei drei verendeten Wildschweinen nachgewiesen worden. Bislang hatte sich die ASP von Osten her bis nach Polen ausgebreitet. Die für infizierte Tiere tödliche Krankheit kann von Wildschweinen auf Hausschweine übertragen werden. „Ein Ausbruch der ASP in Hausschweinebeständen hätte fatale wirtschaftliche Folgen für die Land- und Ernährungswirtschaft in MV“, warnte Backhaus.

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