„Wild essen!“ am Carolinum: Schüler verkosteten Rot-, Dam- und Schwarzwild

Nr.353/2018  | 05.10.2018  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

An die 30 Schüler des Carolinums Neustrelitz nahmen ihre heutige Mittagsmahlzeit aus prominenter Hand entgegen: Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus half in der Mensa des Gymnasiums Carolinum in Neustrelitz für kurze Zeit bei der Ausgabe der Portionen mit. Grund dafür war der Ausklang der Mottowoche „Wild essen!“, die das Gymnasium mit Unterstützung der Stiftung Wald und Wild und der Landesforstanstalt bereits seit 2014 auf die Beine stellt.

Seit Montag waren in der Küche des Gymnasiums Reh-, Rot-, Dam- und Schwarzwild zubereitet worden; zum Abschluss stand Wildschweinbraten mit Apfelrotkohl und Kartoffelkößen auf dem Speiseplan – inspiriert von einer Rezeptempfehlung aus Backhaus‘ häuslicher Küche.

„Wildbret ist Fleisch von Tieren, die in der freien Natur unter optimalen Lebens- und Ernährungsbedingungen aufgewachsen sind. Es ein natürliches und gesundes, regionales Produkt, eine wahre Gaumenfreunde und eine gesunde Alternative zum üblichen Angebot einer Schulmensa oder -Cafeteria“, warb der Minister, und die Schüler ließen sich den Braten munden.

Im Gymnasium Carolinum hat die Zubereitung von Wild als Projekt „Gesunde und ausgewogene Ernährung" bereits Tradition. Das Carolinum unterstreicht mit dem Projekt sein Credo als „Gesunde Schule“. Auf der Suche nach Projektpartnern hatte die Einrichtung Kontakt zur Landesforstanstalt und zum Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt aufgenommen. „Während der Wildwoche ;Wild essen!‘ schenken Schüler und Lehrer dem Naturprodukt Wildfleisch aus heimischen Revieren verstärkt Beachtung. Mit dem Verzehr regionaler Produkte unterstützen sie die regionalen Wirtschaftskreisläufe. Außerdem besticht Wildbret durch seine Öko-Bilanz. Im Gegensatz zu den langen Transportwegen in der Nutztierhaltung benötigt Wildfleisch nur kurze Wege zu den Abnehmern in der Region. Für die Gymnasiasten kann nebenbei auch der Bezug zur waidgerechten Jagd hergestellt werden“, erläuterte der Minister.

HINTERGRUND:

Die Landesforstanstalt bejagt 10 Prozent der Jagdfläche des Landes. Sie betreibt seit einigen Jahren zwei Einrichtungen zur Wildbearbeitung, im Forstamt Schildfeld im Landkreis Ludwigslust-Parchim und im Forstamt Torgelow, Landkreis Vorpommern-Greifswald. In beiden Betrieben werden pro Jahr rund 40.000 kg Wildfleisch verarbeitet. Das Forstamt Schildfeld hat die Fleischmengen für die Wildwoche im Carolinum geliefert. Die schuleigene Cafeteria des Gymnasiums bietet im Schnitt 250 Essen pro Tag an.

Wildfleisch zeichnet sich durch einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt, geringen Fettanteil und hohen Eiweißanteil aus. Während der Schonzeiten werden die Tiere nicht bejagt, deshalb sind auch nicht ganzjährig alle Wildarten im Angebot. In der Hauptjagdzeit von September bis Januar ist das Angebot an frischem Wildfleisch am größten.


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