Backhaus besucht in MV ansässige Bundeseinrichtungen FNR und KIWUH

Nr.016/2019  | 18.01.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Der Minister für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Till Backhaus, wird am Samstag­nachmittag (16 Uhr) die Präsentation der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) in der Halle 4.2 besuchen. Die FNR untersteht dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und hat ihren Sitz in Mecklenburg-Vorpommern (Gülzow bei Güstrow). Erstmals stellt sich auf der IGW auch das Kompetenz- und Informationszentrum Wald und Holz (KIWUH), das seit dem 1. Januar 2019 bei der FNR angesiedelt ist, der Öffentlichkeit vor.

„Eine umfassende Nutzung nachwachsender Rohstoffe und Bioenergie sind tragende Säulen einer klimaneutralen Wirtschaft“, so der Minister. „Die FNR als Projektträger für Forschung und Öffentlichkeitsarbeit zu diesen Themen ist deshalb nicht nur für den Klimaschutz in Deutschland, sondern in Europa und der Welt von Bedeutung. Wir können stolz sein, dass die FNR ihren Sitz bei uns hat“, so der Minister weiter. „Ganz besonders freue ich mich, dass nun auch das Kompetenz- und Informations­zentrum Wald und Holz bei der FNR aufgebaut wird.“

Die FNR stellt am Stand 300 Einsatzmöglichkeiten von Biowerkstoffen und Bioenergie vor. So zeigt ein echter Porsche-Rennwagen, welche Möglichkeiten die Naturfasern für die Automobilindustrie der Zukunft mitbringen. Karosserie­teile des Autos bestehen aus Flachsfasern und Biokunst­stoffen. Porsche setzt die Ergebnisse des von der FNR betreuten Projektes bereits in einer Kleinserie um.

Des Weiteren zeigt die FNR anhand eines interaktiven Modells, wie sich ein ganzes Dorf mit Strom und Wärme aus Bioenergie selbst versorgen kann. Auch in Mecklenburg-Vorpommern können sich sieben Kommunen als Bioenergiedörfer bezeichnen, drei sind auf dem Weg dorthin. 2016 gehörte die Stadt Neustrelitz zu den Gewinnern im Bundeswettbewerb Bioenergie-Kommunen.

Das KIWUH macht am Stand 601 den Einsatz von Harvestern erlebbar. Mittels eines Simulators zeigen Forstleute aus Brandenburg, wie diese modernen Holzerntemaschinen arbeiten. Besonderes Interesse hat Backhaus an den Informationen des Standes zum Waldklimafonds des Bundes, der jetzt vom KIWUH betreut wird. Mecklenburg-Vorpommern ist an Projekten beteiligt, die aus diesem Fonds finanziert werden, so beim bundesweiten Verbundprojekt AdaptForClim.

 

weitere Infos zum Auftritt von MV auf der IGW:

https://www.mecklenburg-vorpommern.de/natur-ernaehrung/aktuelles/internationale-gruene-woche/