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Bio aus MV: Minister Backhaus brutzelt mit Spitzenkoch auf der IGW

Nr.017/19  | 18.01.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

„So viel Bio wie möglich!“ – Das ist das Motto des Spitzenkochs Alfred Fahr. Der Allgäuer hat bereits für Nelson Mandela gekocht und wird am Samstag, dem 19. Januar, ab 13.45 Uhr, gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus in der Bio-Halle (Halle 1.2b, Stand 215) auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin ein schmackhaftes Gericht aus Bio-Zutaten zubereiten. Auf der Speisekarte steht unter anderem Salat von der Bio-Gärtnerei Watzkendorf (LK Mecklenburgische Seenplatte), verfeinert mit Joghurt von der Gläsernen Molkerei in Dechow (Landkreis Ludwigslust-Parchim) und Käse von der Gläsernen Molkerei Münchehof in Brandenburg.

„Das Gute liegt meist so nah – gerade, wenn es ums Essen geht. Wir in Mecklenburg-Vorpommern produzieren köstliche, gesunde und vor allem qualitativ hochwertige Lebensmittel. Natürlich muss man aber auch wissen, wie die Produkte in der heimischen Küche am besten verarbeitet werden. Auch das zeigen wir auf der Grünen Woche“, betonte der Minister im Vorfeld der Veranstaltung.

„Besonders stolz können wir in Mecklenburg-Vorpommern auf die Entwicklung des Öko-Landbaus sein, der in 2018 um weitere 13.000 Hektar zugelegt hat. Damit werden mittlerweile rund 152.600 Hektar Fläche ökologisch bewirtschaftet. Das entspricht einem Anteil von 11,4 Prozent an der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche. Damit liegen wir weit über dem Bundesdurchschnitt von 8,2 Prozent“, ergänzte er.

Mit fast 950 biozertifizierten Landwirtschaftsbetrieben wirtschaften ca. 19 Prozent und damit fast jeder 5. Betrieb in MV ökologisch. Davon sind 210 im Bereich Verarbeitung zertifiziert, darunter die Verarbeitungsbetriebe Ludwigsluster Fleisch- und Wurstwarenspezialitäten, die Gläserne Molkerei in Dechow und die Molkerei Arla Foods. Bei dem Ludwigsluster Fleisch- und Wurstproduzenten liegt der Anteil der Bio-Produktion bei ca. 60 Prozent. Von den ca. 100 Erzeugern, die das Unternehmen mit Bio-Fleisch beliefern, sind etwa 80 Prozent in MV ansässig. Der Betrieb wurde auf Basis der Marktstrukturverbesserungsrichtlinie mehrfach durch das Land gefördert. Seit 2008 wurden 11 Projekte mit einem Investitionsvolumen von 11 Millionen Euro realisiert.

Dass der Bio-Markt weiter wachse, belegten auch die Umsatzzahlen der Biopark Markt GmbH in Malchin, eine Vermarktungsgesellschaft für Bio-Produkte. Demnach sei der Umsatz in 2017/2018 um etwa 7 Prozent auf insgesamt 61 Millionen Euro gestiegen, so Backhaus. Deutschlandweit wurde 2017 durch den Verkauf von Bio-Lebensmitteln erstmals über 10 Milliarden Euro erwirtschaftet.

„Trotz dieser positiven Entwicklung ist es wichtig, dass wir auf ein marktangepasstes und damit nachhaltiges Wachstum im ökologischen Landbau setzen“, führte Minister Backhaus aus. Ganz zentral seien dafür auch innovative Betriebskonzepte.

 

 

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21.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Einigung beim Abschuss von Wölfen in Sicht

Das Bundesumweltministerium hat dem Bundeslandwirtschaftsministerium und den zuständigen Ressorts auf Länderebene einen Gesetzesentwurf zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes vorgelegt, der den Abschuss von Wölfen vereinfachen und rechtssicher gestalten soll. Über den Entwurf soll am Mittwoch (22. Mai 2019) im Bundeskabinett abgestimmt werden.

18.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Backhaus: Angler sind Naturschützer! – MV weiterhin beliebtes Angelrevier

Auf der 28. Delegiertenkonferenz des Landesanglerverbands in Linstow würdigte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Dr. Till Backhaus heute das Engagement der Angler für den Schutz der natürlichen Ressourcen. Die hiesigen Angler hätten sich beispielsweise maßgeblich für die Renaturierung der Boize bei Greese und des Oberlaufs der Warnow, die Durchgängigkeit der Trebel und der Uecker sowie für die freiwillige Vereinbarung zum Befahren des Schweriner Sees eingesetzt.

17.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

50 Jahre exzellente Aquakulturforschung in Born

„Seit nunmehr 50 Jahren liefert die Forschungsanlage Born Forschungsergebnisse für die Fischereipraxis. Trotz der wechselvollen Geschichte hat sie sich immer einer zentralen Aufgabe gewidmet: zukunftsfähige Produktionsverfahren im Bereich Aquakultur zu entwickeln. Die angewandte Forschung beschäftigt sich intensiv mit regionalen Anpassungen und erarbeitet Empfehlungen für eine nachhaltige und tierwohlgerechte Praxis. Für Mecklenburg-Vorpommern als gewässerreichstes Bundesland ist die Aquakultur gerade angesichts des steigenden Bedarfs an Fisch und gleichzeitig weltweit zurückgehender Fischbestände in den Meeren und Seen eine zukunftsweisende Technologie. Die Arbeit in Born ist damit sehr hoch einzuschätzen“, sagte Agrarstaatssekretär Dr. Jürgen Buchwald heute vor Ort im Rahmen einer Jubiläumsfeier.

16.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Junglandwirte aus den Niederlanden besuchen Agrarbetriebe in M-V

15 Junglandwirte aus den Niederlanden besichtigen am Montag, den 20. Mai 2019, im Rahmen des Arbeitsbesuches des niederländischen Königspaares Agrarbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern. Begleitet werden sie von Nachwuchsbauern aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

16.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Kleingärten: Bewirtschaftung für Senioren und Familien erleichtern

Das Kleingartenwesen in Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern muss laut Umweltminister Dr. Till Backhaus familien- und seniorenfreundlicher gestaltet werden. Nur so könne man dem zunehmenden Leerstand entgegenwirken und das Fortbestehen dieser Tradition sichern. Eine Möglichkeit sehe er darin, die Vorgaben zur Mindestbewirtschaftung zu lockern. Heute Abend (ab 17.30 Uhr) nimmt Minister Backhaus in Anklam an einer öffentlichen Diskussionsrunde mit Vorständen der Kleingartenvereine Anklam in der Gaststätte "Südeck" (Adolf-Damascke-Straße 20) zur Zukunft des Kleingartenwesens teil.

16.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Moorerlebnispfad im Bioshärenreservat Schaalsee wiedereröffnet

„Nun hat das Biosphärenreservat Schaalsee seine touristische Attraktion zurück“, freute sich Umweltminister Dr. Till Backhaus heute bei der Wiedereröffnung des Moorerlebnispfades am Informationszentrum PAHLHUUS in Zarrentin am Schaalsee. Der 700 Meter lange Pfad ins Kalkflachmoor besteht nun aus Recycling­kunststoff.

15.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Ernährungswirtschaft wichtig für die Entwicklung des ländlichen Raums

„Die Ernährungswirtschaft ist nicht nur eine der wichtigsten Branchen unseres Landes, sie ist auch eng mit der Landwirtschaft verbunden. Es ergeben sich Synergieeffekte, vor allem hinsichtlich einer regionalen Wertschöpfung im ländlichen Raum“, betonte Landwirt­schaftsminister Dr. Till Backhaus heute (15.5.) auf dem 3. Norddeutschen Ernährungsgipfel in Rostock. „Zur Unterstützung ihrer Entwicklung haben wie deshalb in der Vergangenheit viele Initiativen gestartet, Förder­programme aufgestellt und Hilfestellungen gegeben.“ Es sei wichtig, hier auch die Klein- und Kleinstunter­nehmen mitzunehmen.

15.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Arzneimittelrückstände in Gewässern: „Vorsorge besser als Nachsorge!“

Allein in Deutschland werden laut Umweltbundesamt jährlich rund 30.000 Tonnen Humanarzneimittel verkauft. Von den in Deutschland ca. 2.300 für die Humanmedizin zugelassenen Wirkstoffen werden etwa 1.200 als umweltrelevant eingestuft. Auch in Gewässern in Mecklenburg-Vorpommern werden Arzneimittelrückstände nachgewiesen.

13.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Spielplatzförderrichtlinie in Kraft getreten – bis 30. Juni Antrag stellen

Ab sofort können Gemeinden für die Erneuerung und Sanierung sowie die Neuerrichtung von öffentlich zugänglichen Kinderspielplätzen im ländlichen Raum Förderanträge bei dem örtlich zuständigen Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt einreichen. Die diesjährige Antragsfrist läuft bis zum 30.06.2019.

13.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Backhaus: Agraranträge sind bis spätestens 15. Mai einzureichen

Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus weist die Landwirte nachdrücklich auf eine sorgfältige und fristgerechte Einreichung der digitalen Unterlagen für die Auszahlung der EU-Beihilfen in 2019 hin. Letzter Termin ist der 15. Mai 2019. Danach können Zahlungen nur noch bis zum 09. Juni 2019 mit Kürzung der Beihilfen beantragt werden. Anträge, die noch später eingehen, gelten als verfristet und können nicht mehr berücksichtigt werden..