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Backhaus: Bestätigung durch EU-Kommission stärkt Zooarbeit

Nr.019/2019  | 23.01.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Das diesjährige Treffen des Ministers für Landwirtschaft und Umwelt, Dr. Till Backhaus, mit Vertretern des Verbandes der Zoologischen Gärten (VdZ) sowie des Landeszooverbandes Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin stand zunächst ganz im Zeichen der Entscheidung der EU-Kommission, die sogenannte europäische Zoorichtlinie nach zweijähriger Überprüfung unverändert beizubehalten. „Es freut mich sehr, dass die EU-Kommission mit ihrer Entscheidung die wichtige Rolle bekräftigt hat, die unsere Zoos in puncto Artenschutz, Bildung und Tierhaltung übernehmen“, zeigte sich der Minister zufrieden. Diese Anerkennung sei eine wertvolle Bestätigung für die Arbeit der zoologischen Gärten.

Ein weiteres Thema des Treffens war erneut der Umgang mit sogenannten Invasivarten in Zoos. Mit der am 01.01.2015 in Kraft getretenen EU-Verordnung Nr. 1143/2014 über die Prävention und das Management der Einbringung und Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten soll die einheimische Biodiversität vor gebietsfremden Arten schützen. Darin ist unter anderem geregelt, dass einige gebietsfremde Tierarten auch in Zoos nicht mehr gehalten und gezüchtet werden dürfen. Dies betrifft unter anderem Waschbären und Chinesische Muntjaks.

„Wir teilen die Auffassung, dass unsere zoologischen Gärten auch diese invasiven Arten weiterhin halten können sollten“, bekräftigte Backhaus und unterstrich damit seine kritische Haltung zu den dahingehenden Restriktionen der EU. „Deshalb sind wir bestrebt, den Tierparks und zoologischen Gärten in Mecklenburg-Vorpommern nach intensiver Prüfung aller notwendigen Voraussetzungen entsprechende Ausnahmegenehmigungen zu erteilen“, sicherte Backhaus zu. So müssten diese Zoos die Haltung der betroffenen Arten nicht auslaufen lassen. 

Der Geschäftsführer des Verbandes der Zoologischen Gärten (VdZ), Volkes Homes, begrüßte diese Zusage. Mit den in Aussicht gestellten Genehmigungen könne der gerade in der heutigen Zeit wichtige Bildungsauftrag nunmehr weiterhin erfüllt werden. „Wir freuen uns sehr, dass Herr Minister Backhaus von unserer Arbeit überzeugt ist“, sagte Homes. Er baue nunmehr darauf, dass auch andere Bundesländer dem Beispiel Mecklenburg-Vorpommerns folgen.

Der Vorsitzende des Landeszooverbands Mecklenburg-Vorpommern, Udo Nagel, ergänzte: „Die Entscheidung unseres Ministeriums erleichtert uns sehr. Wir sehen hierin auch einen Auftrag an die Zoos, den Themenkomplex invasive Arten zukünftig noch deutlicher herauszuheben.“

 

Kontakt Verband der Zoologischen Gärten:

Sebastian Scholze, Leiter Kommunikation (sebastian.scholze@vdz-zoos.org; 030/206 53 900)

 Kontakt Landeszooverband M-V:

Udo Nagel, 1. Vorsitzender und Direktor des Zoologischen Gartens Rostock (Tel: 0381 208 20), www.landeszooverband-mv.de

 

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21.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Einigung beim Abschuss von Wölfen in Sicht

Das Bundesumweltministerium hat dem Bundeslandwirtschaftsministerium und den zuständigen Ressorts auf Länderebene einen Gesetzesentwurf zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes vorgelegt, der den Abschuss von Wölfen vereinfachen und rechtssicher gestalten soll. Über den Entwurf soll am Mittwoch (22. Mai 2019) im Bundeskabinett abgestimmt werden.

18.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Backhaus: Angler sind Naturschützer! – MV weiterhin beliebtes Angelrevier

Auf der 28. Delegiertenkonferenz des Landesanglerverbands in Linstow würdigte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Dr. Till Backhaus heute das Engagement der Angler für den Schutz der natürlichen Ressourcen. Die hiesigen Angler hätten sich beispielsweise maßgeblich für die Renaturierung der Boize bei Greese und des Oberlaufs der Warnow, die Durchgängigkeit der Trebel und der Uecker sowie für die freiwillige Vereinbarung zum Befahren des Schweriner Sees eingesetzt.

17.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

50 Jahre exzellente Aquakulturforschung in Born

„Seit nunmehr 50 Jahren liefert die Forschungsanlage Born Forschungsergebnisse für die Fischereipraxis. Trotz der wechselvollen Geschichte hat sie sich immer einer zentralen Aufgabe gewidmet: zukunftsfähige Produktionsverfahren im Bereich Aquakultur zu entwickeln. Die angewandte Forschung beschäftigt sich intensiv mit regionalen Anpassungen und erarbeitet Empfehlungen für eine nachhaltige und tierwohlgerechte Praxis. Für Mecklenburg-Vorpommern als gewässerreichstes Bundesland ist die Aquakultur gerade angesichts des steigenden Bedarfs an Fisch und gleichzeitig weltweit zurückgehender Fischbestände in den Meeren und Seen eine zukunftsweisende Technologie. Die Arbeit in Born ist damit sehr hoch einzuschätzen“, sagte Agrarstaatssekretär Dr. Jürgen Buchwald heute vor Ort im Rahmen einer Jubiläumsfeier.

16.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Junglandwirte aus den Niederlanden besuchen Agrarbetriebe in M-V

15 Junglandwirte aus den Niederlanden besichtigen am Montag, den 20. Mai 2019, im Rahmen des Arbeitsbesuches des niederländischen Königspaares Agrarbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern. Begleitet werden sie von Nachwuchsbauern aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

16.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Kleingärten: Bewirtschaftung für Senioren und Familien erleichtern

Das Kleingartenwesen in Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern muss laut Umweltminister Dr. Till Backhaus familien- und seniorenfreundlicher gestaltet werden. Nur so könne man dem zunehmenden Leerstand entgegenwirken und das Fortbestehen dieser Tradition sichern. Eine Möglichkeit sehe er darin, die Vorgaben zur Mindestbewirtschaftung zu lockern. Heute Abend (ab 17.30 Uhr) nimmt Minister Backhaus in Anklam an einer öffentlichen Diskussionsrunde mit Vorständen der Kleingartenvereine Anklam in der Gaststätte "Südeck" (Adolf-Damascke-Straße 20) zur Zukunft des Kleingartenwesens teil.

16.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Moorerlebnispfad im Bioshärenreservat Schaalsee wiedereröffnet

„Nun hat das Biosphärenreservat Schaalsee seine touristische Attraktion zurück“, freute sich Umweltminister Dr. Till Backhaus heute bei der Wiedereröffnung des Moorerlebnispfades am Informationszentrum PAHLHUUS in Zarrentin am Schaalsee. Der 700 Meter lange Pfad ins Kalkflachmoor besteht nun aus Recycling­kunststoff.

15.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Ernährungswirtschaft wichtig für die Entwicklung des ländlichen Raums

„Die Ernährungswirtschaft ist nicht nur eine der wichtigsten Branchen unseres Landes, sie ist auch eng mit der Landwirtschaft verbunden. Es ergeben sich Synergieeffekte, vor allem hinsichtlich einer regionalen Wertschöpfung im ländlichen Raum“, betonte Landwirt­schaftsminister Dr. Till Backhaus heute (15.5.) auf dem 3. Norddeutschen Ernährungsgipfel in Rostock. „Zur Unterstützung ihrer Entwicklung haben wie deshalb in der Vergangenheit viele Initiativen gestartet, Förder­programme aufgestellt und Hilfestellungen gegeben.“ Es sei wichtig, hier auch die Klein- und Kleinstunter­nehmen mitzunehmen.

15.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Arzneimittelrückstände in Gewässern: „Vorsorge besser als Nachsorge!“

Allein in Deutschland werden laut Umweltbundesamt jährlich rund 30.000 Tonnen Humanarzneimittel verkauft. Von den in Deutschland ca. 2.300 für die Humanmedizin zugelassenen Wirkstoffen werden etwa 1.200 als umweltrelevant eingestuft. Auch in Gewässern in Mecklenburg-Vorpommern werden Arzneimittelrückstände nachgewiesen.

13.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Spielplatzförderrichtlinie in Kraft getreten – bis 30. Juni Antrag stellen

Ab sofort können Gemeinden für die Erneuerung und Sanierung sowie die Neuerrichtung von öffentlich zugänglichen Kinderspielplätzen im ländlichen Raum Förderanträge bei dem örtlich zuständigen Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt einreichen. Die diesjährige Antragsfrist läuft bis zum 30.06.2019.

13.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Backhaus: Agraranträge sind bis spätestens 15. Mai einzureichen

Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus weist die Landwirte nachdrücklich auf eine sorgfältige und fristgerechte Einreichung der digitalen Unterlagen für die Auszahlung der EU-Beihilfen in 2019 hin. Letzter Termin ist der 15. Mai 2019. Danach können Zahlungen nur noch bis zum 09. Juni 2019 mit Kürzung der Beihilfen beantragt werden. Anträge, die noch später eingehen, gelten als verfristet und können nicht mehr berücksichtigt werden..