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Wildes aus Mecklenburg-Vorpommern wieder auf der Grünen Woche

Nr.025/2019  | 25.01.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

 

Erstmals seit fünf Jahren zählen zu den kulinarischen Köstlichkeiten, die in der MV-Länderhalle auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) angeboten werden, auch wieder Wildfleischprodukte. „Wild ist ein natürliches, gesundes Produkt und eine wahre Gaumenfreunde“, schwärmt auch Landwirtschaftsminister
Dr. Till Backhaus von dieser Bereicherung der Länderhalle. „Und zudem wird es regional produziert und vermarktet“, ergänzt er.

Das bestätigen auch die beiden Unternehmen, die in der MV-Halle ihre Wildsnacks verteilen: die Wildbret MV KG aus Süderholz (Vorpommern-Rügen) und die Wildmanufaktur GmbH & Co KG aus Dobbertin (Landkreis Ludwigslust-Parchim). Beide Betriebe verarbeiten nur direkt von Jägern der jeweiligen Region geliefertes Wild und vermarkten ihre in Handarbeit gefertigten Produkte in Hofläden als Standbein sowie darüber hinaus über Einzelhandel und Gastronomie der Region. Wurst wird mitunter auch weiter verkauft, die Wildmanufak-
tur beispielsweise liefert sogar bis Österreich und die Schweiz. Der besondere Geschmack ihrer Salamis ist Resultat der speziellen Lufttrocknungsverfahren.

„Da wir das erste Mal an der Grünen Woche teilnehmen, war ich anfangs etwas skeptisch“, resümiert der Geschäftsführer der Wildmanufaktur Dobbertin, Dirk Klüdtke. „Aber wir konnten viele Kontakte knüpfen, insbesondere mit potenziellen Kunden in Berlin. Nächstes Jahr komme ich auf jeden Fall wieder.“

In MV bedienen derzeit 58 Wildfleischanbieter die steigende Nachfrage. Davon beteiligen sich 31 Anbieter an der Aktion „Wild auf Wild“ des Deutschen Jagdverbandes. Über die Internetseite www.wild-auf-wild.de können die Kontaktdaten von Wildfleischanbietern abgerufen werden. Auch die Landesforstanstalt MV verarbeitet in den Forstämtern Schildfeld (Landkreis Ludwigslust-Parchim) und Torgelow (Landkreis Vorpommern-Greifswald) Wild aus der Eigenjagd und verkauft das Frischfleisch unter der Marke „Wild vom Förster“ in den Hofläden der Forstämter Bad Doberan, Schildfeld, Stavenhagen (in Ivenack) und Torgelow.

Im Jagdjahr 2017/2018 betrug das Wildfleischaufkommen in Mecklenburg-Vorpommern 4.980 Tonnen. Das waren 27 Prozent mehr als 2016/2017 (3.910 Tonnen). Etwa 70 Prozent des Wildfleischaufkommens des Landes ist Schwarzwild. MV lieferte im Jagdjahr 2017/2018 rund 14 Prozent des deutschlandweiten Wildfleischaufkommens.

 

HINTERGRUND:

Wildfleisch ist in jeder Hinsicht für eine kalorienarme, natürlich-gesunde Ernährungsweise geeignet. Der hohe ernährungsphysiologische Wert des Wildbrets resultiert aus den optimalen Lebens- und Ernährungsbedingungen der Tiere. Infolge der natürlichen Bewegungsfreiheit ist es fettarm und infolge der abwechslungsreichen Ernährung reich an Vitaminen und Spurenelementen.

Wildfleisch enthält mit 23 Prozent mehr Eiweiß als Rind-, Schweine- oder Geflügelfleisch. Das in Wildfleisch enthaltene Eiweiß hat zudem eine besonders hohe biologische Wertigkeit und ist leichter verdaulich als andere Eiweißarten.

Insbesondere das Fleisch von Reh- oder Rotwild enthält die wertvollen Spurenelemente wie Selen, Eisen und Zink in hohen Anteilen. Des Weiteren enthält Wildfleisch viele Vitamine der B-Gruppe und einen hohen Anteil von Omega 3-Fettsäuren.

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21.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Einigung beim Abschuss von Wölfen in Sicht

Das Bundesumweltministerium hat dem Bundeslandwirtschaftsministerium und den zuständigen Ressorts auf Länderebene einen Gesetzesentwurf zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes vorgelegt, der den Abschuss von Wölfen vereinfachen und rechtssicher gestalten soll. Über den Entwurf soll am Mittwoch (22. Mai 2019) im Bundeskabinett abgestimmt werden.

18.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Backhaus: Angler sind Naturschützer! – MV weiterhin beliebtes Angelrevier

Auf der 28. Delegiertenkonferenz des Landesanglerverbands in Linstow würdigte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Dr. Till Backhaus heute das Engagement der Angler für den Schutz der natürlichen Ressourcen. Die hiesigen Angler hätten sich beispielsweise maßgeblich für die Renaturierung der Boize bei Greese und des Oberlaufs der Warnow, die Durchgängigkeit der Trebel und der Uecker sowie für die freiwillige Vereinbarung zum Befahren des Schweriner Sees eingesetzt.

17.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

50 Jahre exzellente Aquakulturforschung in Born

„Seit nunmehr 50 Jahren liefert die Forschungsanlage Born Forschungsergebnisse für die Fischereipraxis. Trotz der wechselvollen Geschichte hat sie sich immer einer zentralen Aufgabe gewidmet: zukunftsfähige Produktionsverfahren im Bereich Aquakultur zu entwickeln. Die angewandte Forschung beschäftigt sich intensiv mit regionalen Anpassungen und erarbeitet Empfehlungen für eine nachhaltige und tierwohlgerechte Praxis. Für Mecklenburg-Vorpommern als gewässerreichstes Bundesland ist die Aquakultur gerade angesichts des steigenden Bedarfs an Fisch und gleichzeitig weltweit zurückgehender Fischbestände in den Meeren und Seen eine zukunftsweisende Technologie. Die Arbeit in Born ist damit sehr hoch einzuschätzen“, sagte Agrarstaatssekretär Dr. Jürgen Buchwald heute vor Ort im Rahmen einer Jubiläumsfeier.

16.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Junglandwirte aus den Niederlanden besuchen Agrarbetriebe in M-V

15 Junglandwirte aus den Niederlanden besichtigen am Montag, den 20. Mai 2019, im Rahmen des Arbeitsbesuches des niederländischen Königspaares Agrarbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern. Begleitet werden sie von Nachwuchsbauern aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

16.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Kleingärten: Bewirtschaftung für Senioren und Familien erleichtern

Das Kleingartenwesen in Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern muss laut Umweltminister Dr. Till Backhaus familien- und seniorenfreundlicher gestaltet werden. Nur so könne man dem zunehmenden Leerstand entgegenwirken und das Fortbestehen dieser Tradition sichern. Eine Möglichkeit sehe er darin, die Vorgaben zur Mindestbewirtschaftung zu lockern. Heute Abend (ab 17.30 Uhr) nimmt Minister Backhaus in Anklam an einer öffentlichen Diskussionsrunde mit Vorständen der Kleingartenvereine Anklam in der Gaststätte "Südeck" (Adolf-Damascke-Straße 20) zur Zukunft des Kleingartenwesens teil.

16.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Moorerlebnispfad im Bioshärenreservat Schaalsee wiedereröffnet

„Nun hat das Biosphärenreservat Schaalsee seine touristische Attraktion zurück“, freute sich Umweltminister Dr. Till Backhaus heute bei der Wiedereröffnung des Moorerlebnispfades am Informationszentrum PAHLHUUS in Zarrentin am Schaalsee. Der 700 Meter lange Pfad ins Kalkflachmoor besteht nun aus Recycling­kunststoff.

15.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Ernährungswirtschaft wichtig für die Entwicklung des ländlichen Raums

„Die Ernährungswirtschaft ist nicht nur eine der wichtigsten Branchen unseres Landes, sie ist auch eng mit der Landwirtschaft verbunden. Es ergeben sich Synergieeffekte, vor allem hinsichtlich einer regionalen Wertschöpfung im ländlichen Raum“, betonte Landwirt­schaftsminister Dr. Till Backhaus heute (15.5.) auf dem 3. Norddeutschen Ernährungsgipfel in Rostock. „Zur Unterstützung ihrer Entwicklung haben wie deshalb in der Vergangenheit viele Initiativen gestartet, Förder­programme aufgestellt und Hilfestellungen gegeben.“ Es sei wichtig, hier auch die Klein- und Kleinstunter­nehmen mitzunehmen.

15.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

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Allein in Deutschland werden laut Umweltbundesamt jährlich rund 30.000 Tonnen Humanarzneimittel verkauft. Von den in Deutschland ca. 2.300 für die Humanmedizin zugelassenen Wirkstoffen werden etwa 1.200 als umweltrelevant eingestuft. Auch in Gewässern in Mecklenburg-Vorpommern werden Arzneimittelrückstände nachgewiesen.

13.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

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13.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Backhaus: Agraranträge sind bis spätestens 15. Mai einzureichen

Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus weist die Landwirte nachdrücklich auf eine sorgfältige und fristgerechte Einreichung der digitalen Unterlagen für die Auszahlung der EU-Beihilfen in 2019 hin. Letzter Termin ist der 15. Mai 2019. Danach können Zahlungen nur noch bis zum 09. Juni 2019 mit Kürzung der Beihilfen beantragt werden. Anträge, die noch später eingehen, gelten als verfristet und können nicht mehr berücksichtigt werden..