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Jäger für die Tierseuchenprävention unerlässlich

Nr.090/2019  | 12.04.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

 

Anlässlich der 30. Landesdelegiertenversammlung des Landesjagdverbandes lobte Dr. Till Backhaus am Samstag (13.04.) in Linstow den Verband für seine Entwicklung, seine Beständigkeit und Verlässlichkeit, aktuell in Bezug auf die Tierseuchenprävention. 

„Der Landesjagdverband ist mit seinen über 10.000 Mitgliedern ein anerkannter Naturschutzverband. Diese Anerkennung würdigt Ihr Engagement für die Natur, verpflichtet Sie aber auch zugleich“, betonte Dr. Backhaus. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es über 12.600 Jagdscheininhaber, davon fast 1.000 Frauen. „Ich freue mich, dass es immer mehr Frauen gibt, die einen Jagdschein machen“, hob der Minister hervor. Lag der Frauenanteil 2010 noch bei 5 %, lag dieser 2017 bei 7,5 %. In diesem Jahr haben über 1.700 Prüfungsteilnehmer die Jagdprüfung bestanden. 

Außerdem lobte er die rechtlichen Gegebenheiten des Landes. „Mecklenburg-Vorpommern ist das einzige Bundesland mit flächendeckend gebildeten Wild­schadensausgleichskassen.“ Im Jagdjahr 2017/2018 konnten 193.000 € für die Wildschadensregulierung auf rund 1,9 Mio. Hektar Jagdfläche zur Verfügung gestellt werden. 

Ein großes Thema war die Gefahr eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest. „Für mich hat die Reduktion des Schwarzwildbestandes weiterhin absolute Priorität. Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass wir das Schwarzwildprogramm nahtlos fortführen werden und die Prämie für den Abschuss von Wildschweinen in Höhe von 25 € weiterhin ausgezahlt wird. Für das neue Jagdjahr stehen ca. 1,4 Mio. € zur Verfügung“, verkündete der Minister. Auch die Hundeeinsätze werden mit 35 € in revierübergreifenden Jagden unterstützt. Der Früherkennung der Tierseuche kommt größte Bedeutung zu. „Ich fordere Sie deshalb inständig auf, in noch stärkerem Maße als bisher, gezielt nach verendetem Schwarzwild in Ihren Revieren zu suchen“, appellierte der Minister. Bei Fund von Fallwild werden 50 € gezahlt, mit der Bedingung, dass die Stücke beprobt und entsorgt worden sind. Die Kosten für die Entsorgung trägt das Land. 

Das Sofortprogramm zur Schwarzwildreduktion, welches Minister Backhaus 2017 mit 2 Mio. € auferlegte, führte bisher zum Erfolg. „Damit konnten wir das Strecken­ergebnis um 41 % gegenüber dem Vorjahr (61.000 Stück) auf fast 86.000 Wildschweine erhöhen“, unterstrich Backhaus. In diesem Zusammenhang freue er sich, dass die Jagdhundeführer das Schwarzwildgatter, was das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt mit über 36.000 € unterstützt hat, so gut annehmen. 

Auch der Umgang mit dem Wolf wurde angesprochen, wobei der Minister auf die gestrige Gesetzesinitiative Mecklenburg-Vorpommerns im Bundesrat zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes verwies. „Seit 5 Jahren predige ich, dass wir endlich Rechtssicherheit brauchen! Für mich hat die Sicherheit des Menschen oberste Priorität! Eine rechtssichere Grundlage zur Entnahme von problematischen Wölfen ist längst überfällig“, betonte er.

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18.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Backhaus: Angler sind Naturschützer! – MV weiterhin beliebtes Angelrevier

Auf der 28. Delegiertenkonferenz des Landesanglerverbands in Linstow würdigte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Dr. Till Backhaus heute das Engagement der Angler für den Schutz der natürlichen Ressourcen. Die hiesigen Angler hätten sich beispielsweise maßgeblich für die Renaturierung der Boize bei Greese und des Oberlaufs der Warnow, die Durchgängigkeit der Trebel und der Uecker sowie für die freiwillige Vereinbarung zum Befahren des Schweriner Sees eingesetzt.

17.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

50 Jahre exzellente Aquakulturforschung in Born

„Seit nunmehr 50 Jahren liefert die Forschungsanlage Born Forschungsergebnisse für die Fischereipraxis. Trotz der wechselvollen Geschichte hat sie sich immer einer zentralen Aufgabe gewidmet: zukunftsfähige Produktionsverfahren im Bereich Aquakultur zu entwickeln. Die angewandte Forschung beschäftigt sich intensiv mit regionalen Anpassungen und erarbeitet Empfehlungen für eine nachhaltige und tierwohlgerechte Praxis. Für Mecklenburg-Vorpommern als gewässerreichstes Bundesland ist die Aquakultur gerade angesichts des steigenden Bedarfs an Fisch und gleichzeitig weltweit zurückgehender Fischbestände in den Meeren und Seen eine zukunftsweisende Technologie. Die Arbeit in Born ist damit sehr hoch einzuschätzen“, sagte Agrarstaatssekretär Dr. Jürgen Buchwald heute vor Ort im Rahmen einer Jubiläumsfeier.

16.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Junglandwirte aus den Niederlanden besuchen Agrarbetriebe in M-V

15 Junglandwirte aus den Niederlanden besichtigen am Montag, den 20. Mai 2019, im Rahmen des Arbeitsbesuches des niederländischen Königspaares Agrarbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern. Begleitet werden sie von Nachwuchsbauern aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

16.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Kleingärten: Bewirtschaftung für Senioren und Familien erleichtern

Das Kleingartenwesen in Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern muss laut Umweltminister Dr. Till Backhaus familien- und seniorenfreundlicher gestaltet werden. Nur so könne man dem zunehmenden Leerstand entgegenwirken und das Fortbestehen dieser Tradition sichern. Eine Möglichkeit sehe er darin, die Vorgaben zur Mindestbewirtschaftung zu lockern. Heute Abend (ab 17.30 Uhr) nimmt Minister Backhaus in Anklam an einer öffentlichen Diskussionsrunde mit Vorständen der Kleingartenvereine Anklam in der Gaststätte "Südeck" (Adolf-Damascke-Straße 20) zur Zukunft des Kleingartenwesens teil.

16.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Moorerlebnispfad im Bioshärenreservat Schaalsee wiedereröffnet

„Nun hat das Biosphärenreservat Schaalsee seine touristische Attraktion zurück“, freute sich Umweltminister Dr. Till Backhaus heute bei der Wiedereröffnung des Moorerlebnispfades am Informationszentrum PAHLHUUS in Zarrentin am Schaalsee. Der 700 Meter lange Pfad ins Kalkflachmoor besteht nun aus Recycling­kunststoff.

15.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Ernährungswirtschaft wichtig für die Entwicklung des ländlichen Raums

„Die Ernährungswirtschaft ist nicht nur eine der wichtigsten Branchen unseres Landes, sie ist auch eng mit der Landwirtschaft verbunden. Es ergeben sich Synergieeffekte, vor allem hinsichtlich einer regionalen Wertschöpfung im ländlichen Raum“, betonte Landwirt­schaftsminister Dr. Till Backhaus heute (15.5.) auf dem 3. Norddeutschen Ernährungsgipfel in Rostock. „Zur Unterstützung ihrer Entwicklung haben wie deshalb in der Vergangenheit viele Initiativen gestartet, Förder­programme aufgestellt und Hilfestellungen gegeben.“ Es sei wichtig, hier auch die Klein- und Kleinstunter­nehmen mitzunehmen.

15.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Arzneimittelrückstände in Gewässern: „Vorsorge besser als Nachsorge!“

Allein in Deutschland werden laut Umweltbundesamt jährlich rund 30.000 Tonnen Humanarzneimittel verkauft. Von den in Deutschland ca. 2.300 für die Humanmedizin zugelassenen Wirkstoffen werden etwa 1.200 als umweltrelevant eingestuft. Auch in Gewässern in Mecklenburg-Vorpommern werden Arzneimittelrückstände nachgewiesen.

13.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Spielplatzförderrichtlinie in Kraft getreten – bis 30. Juni Antrag stellen

Ab sofort können Gemeinden für die Erneuerung und Sanierung sowie die Neuerrichtung von öffentlich zugänglichen Kinderspielplätzen im ländlichen Raum Förderanträge bei dem örtlich zuständigen Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt einreichen. Die diesjährige Antragsfrist läuft bis zum 30.06.2019.

13.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Backhaus: Agraranträge sind bis spätestens 15. Mai einzureichen

Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus weist die Landwirte nachdrücklich auf eine sorgfältige und fristgerechte Einreichung der digitalen Unterlagen für die Auszahlung der EU-Beihilfen in 2019 hin. Letzter Termin ist der 15. Mai 2019. Danach können Zahlungen nur noch bis zum 09. Juni 2019 mit Kürzung der Beihilfen beantragt werden. Anträge, die noch später eingehen, gelten als verfristet und können nicht mehr berücksichtigt werden..

10.05.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Backhaus: Mehr Klima- und Artenschutz – jetzt!

Zur 92. Umweltministerkonferenz in Hamburg trafen sich die Umweltministerinnen, -minister, ‑senatorin und ‑senatoren der Länder und des Bundes am 9. und 10. Mai, um über ak-tuelle umweltpolitische Themen zu beraten.