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Gentechnisch verunreinigter Raps vernichtet – keine Gefahr für Mensch und Umwelt

Nr.093/2019  | 15.04.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Mit Blick auf aktuelle Medienberichte zu Sortenversuche mit gentechnisch verunreinigtem Raps auf einer Fläche von 1.800 Quadratmetern an zwei Standorten im Landkreis Rostock nimmt Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus wie folgt Stellung:

„Ich bedauere zutiefst, dass das verunreinigte Saatgut seinen Weg nach Mecklenburg-Vorpommern gefunden hat. Das ist sicherlich eine Kehrseite unseres globalisierten Wirtschaftssystems mit seinen weitverzweigten Warenströmen. Umso wichtiger ist es, dass solche Fälle, die bedauerlicherweise immer wieder vorkommen können, rasch aufgedeckt und wieder in Ordnung gebracht werden, sodass Risiken für die Umwelt sowie die Verbraucherinnen und Verbraucher ausgeschlossen werden können. Das ist in Mecklenburg-Vorpommern geschehen! Die zuständigen Behörden haben unmittelbar nach Bekanntwerden alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet, um das betroffene Saatgut zu vernichten und eine Auskreuzung und Vermischung zu verhindern.“

Das betroffene Unternehmen habe nach Aufforderung durch das für die Gentechnik-Überwachung zuständige Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) den ausgewachsenen Raps umgehend von den betroffenen Parzellen beseitigt, versicherte der Minister. „Die Flächen werden in den kommenden zwei Jahren durch das LALLF regelmäßig nachkontrolliert. Ein Rapsdurchwuchs ist unverzüglich zu entfernen und zu vernichten. Wird im letzten Nachkontrolljahr Rapsdurchwuchs festgestellt, werden die Pflanzen auf das Gentechnik-Konstrukt GT73 untersucht. Ist das Ergebnis positiv, wird der Kontrollzeitraum um ein weiteres Jahr verlängert. Wir werden die Nachkontrolle erst dann beenden, wenn keine gentechnisch veränderten Pflanzen mehr gefunden werden“, sagte er weiter.

Auch wies der Minister Backhaus darauf hin, dass Ministerium den Fall nicht verschwiegen hat: „Wir haben uns darauf konzentriert, das eigentliche Problem zu bekämpfen, nämlich das betroffene Saatgut von den Flächen zu kriegen und das weitere Vorgehen abzustimmen.“ Auskünfte zur Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten nach Gentechnikgesetz gibt das Land auf der Internetseite des LALLF unter:

https://www.lallf.de/pflanzenschutz-saatenanerkennung/gentechnik-ueberwachung/

 

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18.07.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Schaf- und Ziegenhalter nutzen höhere Förderung der Beweidung

Für die Beweidung von extensiv genutztem Dauer­grünland in den Wolfsgebieten mit Schafen und Ziegen hat Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr die Zuwendungsbeträge erhöht. Insgesamt haben 22 Schafhalter diese Möglichkeit genutzt. Es sind ca. 860 Hektar betroffen.

16.07.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

EUGAL-Gastrasse: Eingriff für Mensch und Natur gering halten

Umweltminister Dr. Till Backhaus hat sich heute ein Bild von den Bauarbeiten an der EUGAL-Gastrasse zwischen Stolpe an der Peene und Ferdinandshof gemacht. Im Rahmen seines Besuches bekannte er sich klar zur Energiewende, sagte aber auch, dass eine sichere Erdgasversorgung für Deutschland und Europa ebenso unverzichtbar sei. Erdgas sei für ihn ein konventioneller Energieträger, der als Brücke ins Zeitalter der Erneuerbaren Energien noch gebraucht wird.

16.07.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Damm- und Deichbau im Polder Bargischow gestartet

Die Renaturierung des Teilpolders Bargischow wird fortgesetzt. Heute setzten Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Mecklenburg-Vorpommern, und Daniela Degen-Lesske, Geschäftsführerin der Landgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH, gemeinsam mit Steffen Ebert, Communications Manager Germany der Nord Stream 2 AG, sowie Michael Sack, Landrat des Landkreises Vorpommern-Greifswald, den offiziellen Spatenstich für den Beginn der Damm- und Deichbauarbeiten im Poldergebiet, das sich östlich von Anklam befindet. Die planfestgestellte Naturschutzmaßnahme ist Bestandteil des Kompensationskonzeptes für die Nord Stream 2 Pipeline.

16.07.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Ärztliche Versorgung auf dem Land: Gesundheitszentrum für Friedland

Die medizinische Versorgung im ländlichen Raum erfordert auf Grund der demografischen Entwicklung neue Wege. In Friedland will die Hausärztin Monique Salchow-Gille ein ambulantes Gesundheitszentrum errichten und betreiben, um den alternden Menschen eine wohnortnahe Versorgung zu bieten. Unterstützt wird sie dabei von der Lokalen Arbeitsgruppe der LEADER-Region Mecklenburg-Strelitz, die das Projekt zur Förderung aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für ländliche Entwicklung (ELER) vorschlug. Heute hat Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus sich vor Ort über das Projekt informiert und der Investorin einen Zuwendungsbescheid über 400.000 Euro übergeben.

16.07.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Die Umwelt im Blick: Landwirte reagieren auf Verbraucherwünsche

Landwirte investieren trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten zunehmend in den Umwelt- und den Klimaschutz. Das geht aus den Anträgen zum Agrarförderungsprogramm (AFP) hervor. Mit dem Geld sollen Betriebe unterstützt werden, die besonders umwelt- und klimaschonend und tiergerecht agieren.

15.07.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Für gesunde Gewässer: Filterleistung von Kläranlagen verbessert

Umweltminister Dr. Till Backhaus hat heute die Baustelle der Zusatzfiltration für das Klärwerk Bergen des Zweckverbands Wasserversorgung und Abwasser­behandlung Rügen (ZWAR) besichtigt. Die Errichtung der Zusatzfiltration ist eine von mehreren Maßnahmen, mit denen Nord Stream 2 den Eingriff in die küsten­nahen Ostseegewässer zu kompensieren hat. Durch den zusätzlichen Sandfilter soll sich der Stickstoff­eintrag in den Kleinen Jasmunder Bodden um rund 16 Tonnen pro Jahr verringern.

11.07.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Polder Bargischow: Damm- und Deichbauarbeiten starten

Am kommenden Dienstag, dem 16. Juli 2019, 12.30 Uhr, findet der offizielle Spatenstich für den Beginn der Damm- und Deichbauarbeiten im Teilpolder Bargischow östlich von Anklam statt. Der neue Versorgungsdamm ist Grundlage für die Renaturierung von ca. 440 Hektar Polderfläche. Die Renaturierungsmaßnahme ist Bestandteil des Kompensationskonzeptes für das Nord Stream 2- Projekt.

11.07.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Europäischer Flussbadetag „Big Jump“ am 14. Juli am Schaalsee

Big Jump 2019

Am kommenden Sonntag, den 14. Juli 2019, findet der Europäische Flussbadetag „Big Jump“ statt. Ab 11 Uhr sind alle Interessierten zum gemeinsamen „Big Jump“ mit LUNG-Direktor Dr. Harald Stegemann in das Strandbad Zarrentin am Schaalsee eingeladen.

11.07.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Land investiert 5 Millionen Euro für Sturmflutschutz vor Hiddensee

In der Ostsee vor der Ortslage Vitte auf der Insel Hiddensee wurde für rund 5 Millionen Euro ein neues Buhnensystem aus fast 10.000 Pfählen gebaut, um die Orte Vitte und Kloster wirksam vor schweren Sturmfluten mit einem Hochwasserstand von bis zu 2,60 Meter zu schützen. Bereits 2015 waren dazu Strand und Schorre (unter Wasser liegender Vorstrand) aufgespült worden. Seit Oktober 2018 wurde nun auch das Buhnensystem erneuert. Umweltminister Dr. Till Backhaus hat sich heute vor Ort von der Maßnahme ein Bild gemacht.

10.07.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Mecklenburg-Vorpommern will mehr Forstwirte ausbilden

Mecklenburg-Vorpommern möchte mehr Forstwirte ausbilden. Dafür plant die Landesforstanstalt die bislang 20 Ausbildungsstellen pro Jahr noch in diesem Jahr auf 30 zu erhöhen. Dies kündigte der zuständige Forstminister Dr. Till Backhaus heute in Güstrow an. Dort beglückwünschte er im Rahmen einer feierlichen Freisprechung 23 Forstwirte zum erfolgreichen Abschluss ihrer dreijährigen Berufsausbildung.