Weihnachtsessen der besonderen Art – Minister bei Rostocker Stadtmission

Nr.312/2019  | 13.12.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Auch in diesem Jahr lädt die Diakonie Rostocker Stadtmission zu einem Weihnachtsessen für wohnungslose Menschen ein. „Weihnachten ist für mich ein Fest der Nächstenliebe. Deshalb ist es mir eine absolute Herzensangelegenheit, die Rostocker Stadtmission auch in diesem Jahr wieder zu besuchen und zu unterstützen“, sagt Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt. So können am heutigen Abend rund 100 bedürftige Menschen bei einem köstlichen Wildschweingericht einen unvergesslichen Vorweihnachtsabend genießen.  

Schon seit 115 Jahren kümmert sich die Rostocker Stadtmission um wohnungslose Menschen und setzt alles daran, ihnen die notwendige Hilfe anzubieten. „Gerade in den Wintermonaten geht es für viele dieser Menschen schlicht ums Überleben. Da rücken die Probleme, die man selbst hat, ganz weit in den Hintergrund. Das erdet einen und zeigt, was im Leben wirklich wichtig ist. Es sollte uns allen weniger um Materielles gehen, sondern um das fürsorgliche Miteinander“, so der Minister. Schließlich könne jeder in eine solche Notlage geraten und würde sich dann über die Hilfe von anderen freuen.

Auch in Deutschland seien hunderttausende Menschen wohnungslos, Zehntausende von ihnen ganz ohne Obdach. Das Problem werde gerade in den Großstädten mit rasant steigenden Mietpreisen und zu wenig bezahlbarem Wohnraum weiter zunehmen. „Da fallen die Schwächsten unserer Gesellschaft schnell hinten runter. Das dürfen wir nicht zulassen. Die Betroffenen verdienen nicht Mitleid, sondern Akzeptanz, Respekt und die Hilfe der Gesellschaft“, betont der Minister.

Deshalb danke er der Rostocker Stadtmission für ihr jahrzehntelanges Engagement. Sein besonderer Dank gelte der Stiftung Wald und Wild, die wie bereits im vergangenen Jahr die Finanzierung des Weihnachtsmenüs übernimmt. Das Wild kommt vom Forstamt Schildfeld der Landesforstanstalt und damit aus dem heimischen Wald. Das Essen wurde von den Mitarbeitern des Jugendwaldheims Dümmer liebevoll zubereitet, die vor Ort ebenfalls dafür Sorge tragen werden, dass es den Gästen an diesem Abend an nichts fehlt.