Umweltminister Backhaus ehrt ehrenamtliche Naturschützer für ihr Engagement

Nr.085/11  | 01.04.2011  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz

"Dem Beispiel des Bundes folgend, erarbeiten wir im Ministerium eine eigene Biodiversitätsstrategie und formulieren darin die Schwerpunkte unseres Landes innerhalb der nationalen Strategie", sagte der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus heute anlässlich des 10. Naturschutztages Mecklenburg-Vorpommern in Güstrow.

Mit den Bereichen Landwirtschaft, Forst, Wasserwirtschaft und Fischerei seien dabei vier große Nutzergruppen unmittelbar einbezogen, die konkrete Beiträge erbringen sollen.

"Aus meiner Sicht ist dabei besonders hervorzuheben, dass wir damit erstmals für das Land den Versuch unternehmen, eine mittelfristige Strategie für die Naturschutzpolitik zu entwerfen", so der Minister.

Der Entwurf der Biodiversitätsstrategie Mecklenburg-Vorpommern werde den anerkannten Naturschutzverbänden ebenso wie den Naturschutzbehörden und den Nutzerverbänden zur Stellungnahme übersandt werden.

"Es ist mir wichtig, dass der Sachverstand der Verbände einfließt, bevor über die Strategie abschließend entschieden wird. Zur deren Umsetzung werden wir auch auf die Mitarbeit der ehrenamtlichen Naturschützer angewiesen sein", sagte Minister Backhaus. Nicht nur durch bloße Pläne und Strategiepapiere würden die Ziele in der Fläche erreicht, sondern durch aktives Handeln. "Wir werden fortführen und entwickeln, was naturinteressierte Menschen schon vor langer Zeit im Wert erkannten und engagiert schützten. Gerade ehrenamtlich Tätige haben schon längst erkannt, worauf es ankommt und leisten wertvolle Arbeit", so der Minister. Es sei ihm ein besonderes Anliegen, die hohe Bedeutung gerade des ehrenamtlichen Naturschutzes hervorzuheben.

Umweltminister Backhaus zeichnet im Anschluss an sein Grußwort ehrenamtliche Naturschützer für ihr langjähriges Engagement aus:

Ute Schlüter ist ein langjähriges Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Geobotanik des Landesfachausschusses des NABU M-V und eine der aktivsten Botanikerinnen des Landes. Ihr fundiertes Wissen zur Pflanzenwelt des Landes inklusive der Moose gibt sie seit Jahrzehnten auf einer Vielzahl an Exkursionen, Kartierungstreffen und Vortragsabenden bereitwillig und geduldig an den Nachwuchs weiter.

Reiner Schwarz wird auf Vorschlag der Stiftung Umwelt- und Naturschutz Mecklenburg-Vorpommern für sein Wirken in den Stiftungsflächen Stuer-Rogeezer Seenbecken sowie im Naturschutzgebiet Großer Schwerin und Steinhorn geehrt. In seiner Eigenschaft als Biologielehrer und als Leiter der Arbeitsgemeinschaft "Ornithologie" legte Reiner Schwarz bei vielen jungen Leuten den Grundstein für deren spätere Naturschutzarbeit.

Ursula Mörchen hat als Gründungsmitglied des Landesverbandes der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung M-V e.V. maßgeblichen Anteil an der Erstellung der ersten Ausgabe und der Verbreitung des landesweiten Umweltbildungsführers mit Angeboten der Einrichtungen der Umweltbildung, der Bildung für nachhaltige Entwicklung und des globalen Lernens für Freizeit, Schule und Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern.

Dr. Wolfgang Neubauer engagiert sich seit mehr als fünf Jahrzehnten ehrenamtlich und vielseitig im Naturschutz und in der Feldbiologie. Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes  und Ehrenbürger der Stadt Krakow am See. Im Mittelpunkt seiner Naturschutztätigkeit in Mecklenburg stand von Anfang an die Betreuung des Naturschutzgebietes Krakower Obersee

Kurt Rudnick gründete als Naturschutzhelfer und aktives Mitglied des Kulturbundes 1971 die Fachgruppe Entomologie für die drei ehemaligen Nordbezirke Rostock, Schwerin und Neubrandenburg. Seit Mitte der 90er Jahre dokumentiert und fotografiert er als Betreuer die typische Flora und Fauna der Naturschutzgebiete "Nordwestufer Wittow" und Kreptitzer Heide" sowie "Nordufer Wittow und Hohe Diele". Mit großem ehrenamtlichen Engagement widmet er sich auch dem Monitoring und dem Schutz von Ameisenlöwen.

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