Wolfswelpen jetzt auch in der Ueckermünder Heide bestätigt

3 der 4 Welpen des Ueckermünder Wolfsrudels - Foto: WWF/Frank Jüttner (Bundesforst) Details anzeigen
3 der 4 Welpen des Ueckermünder Wolfsrudels - Foto: WWF/Frank Jüttner (Bundesforst)
3 der 4 Welpen des Ueckermünder Wolfsrudels - Foto: WWF/Frank Jüttner (Bundesforst)
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Nr.244/14  | 03.09.2014  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz

Nachdem es für die Gründung des Wolfsrudels in der Ueckermünder Heide bisher nur indirekte Nachweise gab (siehe Pressemeldung 214/14 vom 28.07.2014), konnten jetzt über aktuelle Bilder einer Wildkamera des WWF 4 Welpen festgestellt werden. Die Fähe des Ueckermünder Rudels war im letzten Winter zugewandert, ihr Partner ist schon seit 7-8 Jahren dort ortsansässig.

Auch aus anderen Regionen des Landes, wie der Lewitz oder der südlichen Müritzregion, werden Wolfssichtungen gemeldet, was auf eine vermehrte Zuwanderung von Wölfen hindeuten könnte. „Hinweise auf anwesende Wölfe sollten immer zeitnah einem der Wolfsbetreuer im Land gemeldet werden, um ein realistisches Bild von der Populationsentwicklung zu erlangen“, so Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz. Die Kontaktdaten der Wolfsbetreuer und weitere Informationen zum Wolf in M-V finden sich unter www.wolf-mv.de.

Derzeit liegt der Schwerpunkt des Monitorings darin, möglichst die Anzahl der Welpen und ihre Aufenthaltsbereiche zu ermitteln. Dazu werden flächig Spuren gesucht, gezielt Wildkameras ausgebracht und kontrolliert wie auch Hinweise von Forstmitarbeitern ausgewertet. Die Bundesforstbetriebe arbeiten gemeinsam mit geschulten Wolfsbetreuern des Landes vor Ort, der WWF unterstützt das Monitoring durch Fotofallen. Nach WWF-Einschätzung zeigt der Fotonachweis, wie wichtig es ist, die deutschen Wolfsvorkommen genau zu untersuchen. Nur so könne ein realistisches Bild von der Populationsentwicklung gelingen und ein optimiertes Management sowie eine bestmögliche Konfliktvermeidung entwickelt werden. „Außerdem müssen wir alles daran setzen, falsche Vorurteile weiter abzubauen und das Zusammenleben zu ermöglichen“, hob Dr. Backhaus hervor.

Die Veröffentlichung des Fotos ist nur im Zusammenhang mit der Verbreitung der Inhalte dieser Pressemitteilung gestattet. An den Fotos ist der entsprechende Bildnachweis abzudrucken.

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