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Minister Backhaus kritisiert ungenügende Aufklärung in Sachen Glyphosat

Nr.166/16  | 13.05.2016  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz

Die gestern verkündete Entscheidung der SPD-Bundesministerien, einer Verlängerung der Zulassung von Glyphosat auf EU-Ebene nicht zuzustimmen, hat Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus mit Enttäuschung zur Kenntnis genommen.

„Mir scheint, hier hat man ein Urteil vor allem aus dem Bauch heraus getroffen, ohne sich umfassend mit der Materie auseinanderzusetzen. Man verspielt somit die Chance tatsächlich zu einer wissensbasierten Einschätzung über die Vorzüge und Risiken von Glyphosat zu kommen“, so Backhaus.

Die Agrarminister der Länder haben sich auf der Agrarministerkonferenz im April umfassend mit dem Thema Pflanzenschutzmittel auseinandergesetzt und sich für eine Reduzierung ausgesprochen. Die Zustimmung zur Neuzulassung von Glyphosat sollte an Auflagen geknüpft werden, wie z. B. das Verbot der Ausbringung auf öffentlichen Grünflächen und des Einsatzes zu privaten Zwecken. „Dies schien mir ein guter Kompromiss, den Bund und Länder und somit auch die Grün- und SPD geführten Landwirtschafsressorts gemeinsam getragen haben“, so Backhaus.

Ein komplettes Verbot von Glyphosat hingegen hätte weitreichende Konsequenzen, die man bei dieser Entscheidung wohl nicht im Blick gehabt habe. „Dem Umweltschutz hat man damit auf jeden Fall einen Bärendienst erwiesen“, so Backhaus. Ein Verzicht von Glyphosat macht den Einsatz von Pflügen und weiteren Arbeitsgängen zur Bodenbearbeitung in der Landwirtschaft wieder notwendig. Das führt zu einem höheren Energieverbrauch damit zu einem stärkeren CO 2 Ausstoß. Zudem hat diese Art der Bodenbearbeitung negative Auswirkungen auf die Biodiversität und erhöht zudem die Bodenerosion durch Wind und Wasser“, erläutert der Landwirtschaftsminister.

Den Ländern seien zudem keine Studien bekannt, die belegen, dass Glyphosat ein krebserregendes Mittel sei. „Sollte es jedoch neue Hinweise auf gesundheitsschädliche Wirkungen gegeben haben, hätte ich von Bundesminister Schmidt erwartet, dass er diese den Ländern auch mitteile.“

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15.02.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Backhaus: BIOFACH 2019 ein voller Erfolg für die Unternehmen aus MV

„Bio – made in MV ist gefragt“, zeigt sich Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt, zufrieden und zieht eine äußerst positive Bilanz der BIOFACH 2019 in Nürnberg. Mecklenburg-Vorpommern sei nicht nur in Sachen ökologischer Flächenbewirtschaftung und Rohstoffproduktion bundesweit ganz weit vorn, sondern verfüge mittlerweile über eine starke Verarbeitungsindustrie mit einer breiten Palette an qualitativ hochwertigen Öko-Produkten. Die Öko-Branche habe in den vergangenen Jahren eine enorme Entwicklung genommen. „Umso mehr freut es mich, dass unsere Unternehmen an dieser Entwicklung partizipieren können“, betonte der Minister mit Blick auf die getätigten Geschäftsabschlüsse im Rahmen der Messe.

14.02.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Minister Backhaus: MV setzt strategischen Insektenschutz fort

„Der Wert der Bienen für den Erhalt der Artenvielfalt und das Überleben der Menschheit kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die Honigbienen und vor allem die Wildbienen und Hummeln übernehmen rund 80 Prozent der Bestäubung der Nutz- und Wildpflanzen, zum Beispiel von Obstbäumen und Gemüse sowie Feldfrüchten, wie Raps oder Bohnen. Damit sind wir Menschen mit unserem Nahrungsmittelbedarf abhängig davon, dass die Bienen und die wildlebenden Insekten ihre Lebensgrundlagen behalten“, betonte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Dr. Till Backhaus vor dem Hintergrund des dramatischen Insektenschwunds in Deutschland, das in Bayern zum Volksbegehren „Rettet die Bienen“ geführt hat.

13.02.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Pflugregelung in das Dauergrünland­erhaltungsgesetz übernommen

Wegen der vorjährigen Trockenschäden stehen viele Landwirte bei der jetzt laufenden Anbauplanung vor der Frage, ob sie ihr Grünland zur Narbenerneuerung pflügen und neu einsäen dürfen oder nicht. Aus diesem Anlass informiert das Landwirtschaftsministerium, dass die am 23. Januar 2019 vom Landtag beschlossene Änderung des Dauergrünlanderhaltungsgesetzes in Kürze im Gesetz- und Verordnungsblatt veröffentlicht und damit in Kraft treten wird.

12.02.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Backhaus auf BioFach: „Leistungen für die Umwelt besser honorieren“

„Europa und Deutschland müssen stärkere Anreize für eine umweltverträgliche Landwirtschaft setzen. Gesunde Lebensmittel, sauberes Wasser, eine stabile Artenvielfalt und der Klimaschutz müssen endlich Priorität in der Förderung haben. Nur so können wir unsere natürlichen Ressourcen für nachkommende Generationen erhalten und das angeschlagene Image der Landwirtschaft wieder verbessern“, betonte Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus anlässlich der weltweit größten Leitmesse für Bio-Produkte BioFach, die vom 13. bis 16. Februar in Nürnburg stattfindet.

12.02.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

MV sucht Lieferanten von frischer Milch und Obst für über 100 Schulen

Das Landwirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpom­mern ruft Lieferanten von frischer Milch sowie von frischem Obst und Gemüse auf, im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens Angebote für die Belieferung von Schulen des Landes für das Schuljahr 2019/2020 abzugeben

11.02.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Drei Rissvorfälle im Umfeld der Ueckermünder Heide gemeldet

Aufgrund entsprechender Meldungen vom 7. und 8. Februar 2019 wurden am Freitag, den 8. Februar 2019, insgesamt 3 Rissvorfälle im Landkreis Vorpommern-Greifswald im Umfeld der Ueckermünder Heide begutachtet. Betroffen waren in zwei Fällen Schafhaltungen und in einem Fall eine Damwildhaltung. Insgesamt sind im Ergebnis der drei Vorfälle zehn tote Schafe, ein verletztes sowie ein vermisstes Schaf und fünftote Stück Damwild zu verzeichnen.

07.02.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

ASP-Zaun: MV probt den Ernstfall – Schwarzwildreduktion geht weiter

„Die Bedrohungslage durch die Afrikanische Schweinepest hat sich weiter zugespitzt. Mecklenburg-Vorpommern hat ein umfassendes Maßnahmenpaket umgesetzt, um sich auf den Ausbruch der für Wild- und Hausschweine fast immer tödlich verlaufenden, [...]

05.02.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Leicht veränderte Förderrichtlinie für Fischerei in Kraft

Das Landwirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern hat die Möglichkeiten der Förderung von Investitionen in die Fischerei geändert. Seit dem 31.12.2018 gilt eine neue „Richtlinie zur Förderung der Fischerei, Aquakultur und Fischwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern“ (FischFöRL M-V). Mit der Neufassung werden Vorschriften zur Förderung mit Mitteln des Europäischen Meeres- und Fischereifonds für Mecklenburg-Vorpommern umgesetzt.

01.02.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Daueraufgabe Klimaschutz: Backhaus bei Schüler-Demo in Schwerin

„Die konkreten Auswirkungen des Klimawandels sind im Alltag nicht für Jedermann greifbar. Viele Menschen sehen die Folgen der zunehmenden Erderwärmung vielleicht sogar erst einmal als etwas Positives an; sie freuen sich über warme Sommer und milde Winter und erwarten, dass sich erst einmal die ‚Anderen‘ einschränken und etwas für den Klimaschutz tun. Umso mehr begrüße ich die Initiative, die sich derzeit deutschlandweit unter Schülerinnen und Schülern formiert. Es ist wichtig, dass junge Menschen Verantwortung übernehmen und für ihre Zukunft auf die Straße gehen“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Dr. Till Backhaus heute vor dem Schweriner Schloss, wo er die Schüler-Demo „Fridays for Future“ besuchte, um sich mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auszutauschen. Auch lud er die „Köpfe“ der Bewegung zu einem Gespräch ins Ministerium ein.

31.01.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Backhaus: Auch in 2018 keine Probleme mit der Luftgüte in MV

Im Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) werden derzeit die Messwerte der Luftgüteüberwachung des Jahres 2018 ausgewertet. Eine abschließende statistische Auswertung wird als Jahresbericht im 2. Quartal dieses Jahres veröffentlicht werden, aber schon jetzt lässt sich feststellen, dass alle Grenzwerte eingehalten wurden.