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Wolf hat Rind angegriffen – Tierhalter werden entschädigt

Nr.355/2016  | 09.11.2016  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Am 21.Oktober wurde bei Niendorf an der Rögnitz (Landkreis Ludwigslust-Parchim) ein schwer verletztes Jungrind gefunden. Genetische Untersuchungen des deutschen Referenzlabors haben jetzt bestätigt, dass ein Wolf für den Übergriff verantwortlich war. Die betroffenen Tierhalter können damit aus der Förderrichtlinie Wolf Kompensationszahlungen für das tote Rind erhalten.

„Ich bin froh, dass wir mit Auswertung der Genetikprobe nun Klarheit über die Ereignisse bei Niendorf haben. Das Ergebnis nehme ich zum Anlass, um erneut deutlich zu machen, wie wichtig eine sachlich geführte Debatte über den Umgang mit dem Wolf ist. Auf meine Initiative hin, wird der Wolf deshalb auf der Umweltministerkonferenz Ende November in Berlin wieder ein Thema sein. Mecklenburg-Vorpommern hat dazu einen entsprechenden Antrag eingereicht. Es führt kein Weg daran vorbei, dass wir angesichts der anhaltend dynamischen Entwicklung und neuer Erkenntnisse zu Aktions- und Lebensräumen endlich einen günstigen Erhaltungszustandes definieren müssen, um gegebenenfalls weitere Maßnahmen einleiten zu können.“

Im Gegensatz zu Schafen und Ziegen ist für Rinder kein Grundschutz definiert, dessen Einhaltung im Wolfsgebiet Voraussetzung für Kompensationszahlungen ist. Bei dem angegriffenen Tier bei Niendorf handelt es sich um das erste Rind, das bisher in M-V nachweislich durch einen Wolf verletzt wurde. In 2015 gab es im Landkreis Ludwigslust-Parchim ein neugeborenes Kalb, das vermutlich von einem großen Caniden getötet wurde, ein Wolf konnte in dem Fall zumindest nicht sicher ausgeschlossen werden.

Insgesamt gehen Experten davon aus, dass Wolfsübergriffe auf Rinderherden im Vergleich zu solchen auf andere betroffenen Tierarten Einzelfälle sind, da Rinder grundsätzlich wehrhafte Tiere sind. Derzeit wird geprüft, ob lokal bei den betroffenen Tierhaltern zusätzliche Vorkehrungen zum Herdenschutz sinnvoll sind.

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23.04.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Sandverwehungen in MV: Appell an Landwirte erneuert

Am Dienstag kam es auf Grund der teils starken Winde zu kurzzeitigen Sandverwehungen von ausgetrockneten oder oberflächlich abgetrockneten Äckern. So wurden nördlich des Autobahndreiecks Wittstock/Dosse beidseitig der Autobahnteils starke Verwehungen beobachtet wurden. Deshalb erneuert der Staatssekretär im Landwirtschafts­ministerium, Dr. Jürgen Buchwald, den Appell des Ministers an die Landwirte des Landes, Bodenbearbeitungs- und Bestellmaßnahmen den Witterungsbedingungen anzupassen.

23.04.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Erstmals in diesem Jahr höchste Waldbrandgefahrenstufe festgelegt

Ab heute (23. April) gilt in den südlichen Teilen des Landkreises Mecklenburgische Seeplatte die höchste Waldbrandgefahrenstufe 5. Im vergangenen Jahr erfolgte dies erstmals am 31. Mai.

23.04.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

MV unterstützt Aalbesatzmaßnahmen des Landesanglerverbandes

Zur Unterstützung von Aalbesatzmaßnahmen durch den Landesanglerverband (LAV) hat der Staatssekretär im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Jürgen Buchwald, am heutigen Dienstag (23.04.) dem Präsidenten des LAV, Prof. Dr. Karl-Heinz Brillowski, einen Zuwendungsbescheid über rund 58.000 Euro übergeben.

23.04.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

EDEKA Nord investiert in die Pflege und Anlage von Streuobstwiesen

Weiter hoch im Kurs steht der im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern entwickelte Streuobstgenussschein. Als neuer Investor konnte nun EDEKA Nord gewonnen werden.

17.04.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Vorsicht beim Osterfeuer: Im ganzen Land herrscht Waldbrandgefahr

Aus Anlass der bevorstehenden Osterfeiertage weist der Minister für Landwirtschaft und Umwelt Dr. Till Backhaus darauf hin, dass im gesamten Land Waldbrand-gefahrenstufen ausgelöst wurden.

17.04.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Backhaus: Hasenpopulation in M-V stabil und gesund

„In Mecklenburg-Vorpommern lebt eine stabile und gesunde Hasenpopulation. Die zweimal jährlich bundesweit durchgeführte Zählung der Feldhasen durch ehrenamtliche Jäger und Naturschützer zeigt, dass es den Hasen in MV in den letzten fünf Jahren gut ging. Der Bestand liegt aktuell bei fünf bis sechs Hasen je 100 Hektar Felder und Wiesen. Die Spanne reicht dabei je nach Lebensraumbedingungen von ein bis 23 Tiere je 100 Hektar“, informierte Umweltminister Dr. Till Backhaus mit Blick auf das bevorstehende Osterfest.

17.04.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Norddeutsche Holzbautage 2019 in Wismar: Holzbau im Detail

Am 25. und 26.04.2019 finden in Wismar die Norddeutschen Holzbautage unter dem Leitthema „Holzbau im Detail“ 2019 statt.

17.04.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

„Standortvorteil“: Zehn Prozent der Wälder in MV sind stillgelegt

In Mecklenburg-Vorpommern findet schon heute auf über neun Prozent der Waldfläche keine Holznutzung mehr statt. Damit wird das Ziel der im Oktober 2007 verabschiedeten Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt bis 2020 fünf Prozent der deutschen Waldfläche einer natürlichen Entwicklung zu überlassen, in Mecklenburg-Vorpommern bereits übererfüllt.

17.04.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Neue Ausstellung im Granitzhaus unterstützt Naturtourismus auf Rügen

Die Besonderheiten, Aufgaben und Ziele des Biosphärenreservat Südost-Rügen auf 126 Quadratmetern erlebbar machen – das versucht eine neue familienfreundliche Ausstellung im Informationszentrum Granitzhaus am Jagdschlosses Granitz auf Rügen, die am morgigen Donnerstag, dem 18. April 2019, um 10 Uhr, durch Umweltminister Dr. Till Backhaus eröffnet wird. Ab 14.00 Uhr lädt das Biosphärenreservat Südost-Rügen Anwohner und Gäste der Region in die neue Ausstellung ein.

16.04.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

EDEKA NORD kauft Streuobstgenussscheine

EDEKA Nord investiert in den Streuobstgenussschein. Das Unternehmen kauft 1.334 dieser ökologischen Wertpapiere zum Einzelpreis von 10 Euro. Das Geld wird zur Anlage bzw. Pflege von Streuobstwiesen in Mecklenburg-Vorpommern eingesetzt.