Arbeitsgemeinschaft, Arbeitsgruppe, Erfahrungsaustausch

Im Ministerium findet alle zwei Monate eine Arbeitsgemeinschaft unter Beteiligung der Referendarinnen und Referendare statt. Begleitet und koordiniert wird diese von einer ehemaligen Umweltreferendarin bzw. einem ehemaligen Umweltreferendar sowie gegebenenfalls von Fachpersonal. Die Arbeitsgemeinschaft dient der Vertiefung der Ausbildung. Ort und Zeit werden vom Ministerium bekannt gegeben.

Darüber hinaus ist eine intensive Zusammenarbeit der im Vorbereitungsdienst befindlichen Referendarinnen und Referendare im Hinblick auf eine systematische Abdeckung des Prüfungsstoffes zu empfehlen. Um insbesondere die theoretischen Grundlagen zu den Fachexkursionen zu erarbeiten, bietet sich der Zusammenschluss zu einer Arbeitsgruppe an. In monatlich stattfindenden Zusammenkünften, z. B. in einem StALU, werden die einzelnen Themen anhand vorzubereitender Vorträge vorgestellt und diskutiert. Den Teilnehmern werden jeweils die Vortragsunterlagen zur Verfügung gestellt und können als Basis für die Prüfungsvorbereitung genutzt werden. Die zeitliche und inhaltliche Organisation der Arbeitsgruppen liegt in der Verantwortung der Referendare. Diese dient auch der gemeinsamen Bearbeitung und Lösung juristischer Fallkonstellationen aus den Bereichen des allgemeinen und besonderen Verwaltungsrechts. Grundsätzliche Fragen zum Umweltreferendariat sowie der Austausch von Erfahrungen können ebenfalls Gegenstand der Arbeitsgruppe sein.

Einmal pro Jahr findet ein Treffen der derzeitigen und ehemaligen Umweltreferendarinnen und Umweltreferendare des Landes Mecklenburg-Vorpommern statt. Sinn und Zweck sind in erster Linie die Vorstellung des zuletzt eingestellten Jahrgangs, der Erfahrungsaustausch und die Auswertung der letzten Großen Staatsprüfung. Die Organisation des Treffens wird jeweils von dem Jahrgang übernommen, der im Jahr vor den jüngst eingestellten Referendarinnen und Referendaren den Vorbereitungsdienst begonnen hat.

An den Lehrgängen bei der SAF in Hannover nehmen Referendarinnen und Referendare mehrerer Bundesländer sowie der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes teil. Auch an dieser Stelle bietet sich ein "länderübergreifender" Erfahrungsaustausch an. Möglichkeiten der Zusammenarbeit bestehen hier z. B. im Rahmen der Organisation von Fachexkursionen.