Fachexkursionen

Neben den Lehrgängen sind Fachexkursionen ein wichtiger Bestandteil zur Vertiefung theoretischer Kenntnisse.

Zum einen erstrecken sich die Fachexkursionen auf den Bereich der Produktionstechnologien und deren Umweltauswirkungen (vgl. Prüfstoffverzeichnis der Ausbildungs- und Prüfungsordnung, Fach 4). Dazu zählen die Roheisen- und Stahlerzeugung, Kraftwerkstechnik, Anlagen zur Herstellung von organischen Chemikalien oder Lösungsmitteln, Brauereien, Chloralkalielektrolyse, Säureproduktion, Papierherstellung, Zementherstellung, Glasherstellung sowie die Herstellung von Betonfertigteilen.

Zum anderen sollen sich die Referendarinnen und Referendare im Rahmen der Fachexkursionen auf die Technologien der Abfall- und Abwasserbehandlung sowie der Luftreinhaltung konzentrieren. Des Weiteren sind Maßnahmen der Lärm- und Erschütterungsminderung von Interesse (vgl. Prüfstoffverzeichnis der Ausbildungs- und Prüfungsordnung, Fach 4).

Die Organisation der Fachexkursionen erfolgt durch die Referendarinnen und Referendare in Abstimmung mit dem Ministerium. Die Exkursionsorte sollten sich dabei, soweit möglich, auf das Land Mecklenburg-Vorpommern sowie angrenzende Bundesländer konzentrieren.

Die theoretischen Grundlagen der Fachexkursionen werden nicht über die ausbildungsbegleitenden Lehrgänge vermittelt. Es obliegt den Referendarinnen und Referendaren, sich dieses Wissen in eigener Verantwortung anzueignen.