Mündliche Prüfung

Nach Bestehen der schriftlichen Arbeiten unter Aufsicht lädt das Oberprüfungsamt für den höheren technischen Verwaltungsdienst die Referendarinnen und Referendare zur mündlichen Prüfung ein, die sich über zwei Tage erstreckt.

Die Referendarin bzw. der Referendar soll in der mündlichen Prüfung neben dem Wissen und Können in der Fachrichtung vor allem Verständnis für technische, wirtschaftliche und rechtliche Zusammenhänge erkennen lassen. Dabei sollen auch Urteilsvermögen, Sicherheit im Auftreten und Ausdrucksfähigkeit bewiesen werden.

Im Verlauf der insgesamt 6,5-stündigen (Regelzeit bei Prüfung in einer Dreiergruppe) mündlichen Prüfung werden die Prüfungsfächer mit folgender zeitlicher Gewichtung geprüft:

  1. Allgemeine Rechts- und Verwaltungsgrundlagen 1 h
  2. Leitungsaufgaben und Wirtschaftlichkeit 1 h
  3. Zielsetzungen und Strategien zum Schutz natürlicher Lebensgrundlagen 1 h
  4. Produktionstechnologien und deren Bewertung hinsichtlich der Auswirkungen auf Menschen, Wasser, Boden, Luft und Sachgüter 1 h
  5. Technische Vorschriften und Regelungen zur Vermeidung und Verminderung der umweltbeeinträchtigenden Auswirkungen 1,25 h
  6. Fachbezogene Rechts- und Verwaltungsvorschriften 1,25 h

Zum Abschluss der Prüfung hat die Referendarin bzw. der Referendar einen Vortrag von mindestens fünf und längstens zehn Minuten zu halten. Das Thema wird aus dem Fachgebiet der Referendarin bzw. des Referendars oder einem sonst interessierenden Gebiet entnommen und wird etwa zwanzig Minuten vorher bekannt gegeben.

Der Zeitplan der mündlichen Prüfung sowie die zur Prüfung bestellten Prüferinnen und Prüfer können einen Tag vor dem Prüfungstermin bei der Geschäftsstelle des Oberprüfungsamtes für den höheren technischen Verwaltungsdienst in Erfahrung gebracht werden.