Wettbewerb klimafreundlicher Landwirtschaftsbetrieb

In Deutschland emitiert die Landwirtschaft 7,4 % der klimarelevanten Treibhausgase. Rechnet man die Emissionen aus der Moornutzung hinzu, erhöht sich der Anteil auf ca. 11 %.
Angesichts der Zielstellung, Klimaneutralität bis 2050 in Deutschland zu erreichen, muss somit auch die Landwirtschaft einen Anteil zur Verringerung der THG-Emissionen erbringen. 

Klimaschutz dient auch der Landwirtschaft selbst, denn die mit dem Klimawandel einhergehenden zunehmenden Witterungsrisiken erhöhen die Ertrags- und Existenzrisiken der Betriebe selbst. Für die Landwirtschaft bedeutet dies, ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und ihre Produktion an den Klimawandel anzupassen.

Der Wettbewerb soll aufzeigen, dass die Landwirtschaftsbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern sich Gedanken machen, wie sie ihre THG-Emissionen senken und dass bereits Maßnahmen dafür umgesetzt werden. Eingereicht werden können Projekt- und Leistungsbeschreibungen von Maßnahmen, mit denen die Betriebe diesem Ziel in der Praxis bereits gerecht werden. Sie sollen weitere Landwirtschaftsbetriebe zum Übernehmen dieser innovativen Lösungen anregen.

Die Wettbewerbsbeiträge müssen bis zum 11. Juni 2021 eingereicht sein.
Für besonders effiziente, innovative und auf andere Betriebe übertragbare Maßnahmen sind insgesamt 7.500 Euro an Preisgeldern ausgelobt. Die Preisübergabe soll zur MeLa 2021 erfolgen.