Kaselitz: Erfolgreiche Sozialarbeit für junge Zugewanderte durch Jugend-Integrationsmobil

Nr.180  | 14.09.2017  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Die Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Dagmar Kaselitz, hat heute in Schwerin eine positive Zwischenbilanz der Arbeit des Jugend-Integrationsmobils (JIM) gezogen.

„Das Jugend-Integrationsmobil hilft jungen Migrantinnen und Migranten vor Ort ganz konkret durch niederschwellige Beratung und Angeboten zur Bewältigung von Problemen im Alltag. Damit hat das JIM in den letzten Monaten merklich zur Deeskalation in der Landeshauptstadt Schwerin beigetragen“, betonte Kaselitz nach einem Besuch im Schweriner Stadtteil Großer Dreesch.

In Schwerin kam es in der Vergangenheit an einzelnen Standorten vermehrt zu Auseinandersetzungen zwischen Gruppen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund sowie zwischen einheimischen Jugendlichen und  Zugewanderten.

Das Sozialministerium hat das Projekt JIM der Stiftung Sozial-Diakonische Arbeit  – Evangelische Jugend im Frühjahr 2017 mit rund 67.000 Euro gefördert. Die Mittel stammen aus dem Integrationsfonds des Landes, die bis zum Jahr 2018 für Maßnahmen zur Förderung der gesellschaftlichen Integration und des Zusammenlebens zur Verfügung stehen.

Kaselitz: „Mit dem Mobil werden die Jugendlichen von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern in der Innenstadt oder auf dem Dreesch direkt aufgesucht und erhalten Unterstützung zur Orientierung im neuen Lebensumfeld. So können Wissen und Verständnis in Bezug auf die hiesige Gesellschaft aufgebaut und Konflikte präventiv entschärft werden“, verdeutlichte die Integrationsbeauftragte.