Mehrgenerationenhäuser stärken den sozialen Zusammenhalt der Menschen vor Ort – Ministerin Drese bei Feier zum zehnjährigen Jubiläum in Schwerin

Nr.192  | 22.09.2017  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Sozialministerin Drese hat heute die Bedeutung der Mehrgenerationenhäuser als Informations- und Beratungszentrum und Treffpunkt für Menschen aller Generationen hervorgehoben.

Anlässlich ihres Besuchs zum zehnjährigen Bestehen des Mehrgenerationenhauses Schwerin betonte Ministerin Drese: „Mit ihren zahlreichen offenen Angeboten sind die Mehrgenerationenhäuser wichtige Anlaufstellen vor Ort. Sie stehen vor allem Familien, aber auch Zugewanderten und Senioren unkompliziert und unbürokratisch mit Rat und Tat zur Seite. Mecklenburg-Vorpommern verfügt bereits über 25 Mehrgenerationenhäuser, die sich fest etabliert haben.“

Das Mehrgenerationenhaus Schwerin in Trägerschaft des Internationalen Bundes ist Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger der gesamten Stadt besonders aber aus den Stadtteilen Mueßer Holz und Neu-Zippendorf. Drese: „Es fördert den Dialog und die Bürgerbeteiligung und stärkt damit den sozialen Zusammenhalt der Menschen vor Ort.“

So werden vierzehn ständige Angebotsgruppen von ehrenamtlich Tätigen begleitet – darunter der Offene Treff, ein Seniorenclub, Krabbelgruppen oder Hausaufgabenhilfen. Ein weiterer Schwerpunkt des Hauses liegt zudem in der Arbeit mit Migrantinnen und Migranten.

„Wir erleben in Schwerin eine lebendige Vernetzung mit weiteren Akteuren in der Stadt wie Verbänden, Kultur- und Bildungseinrichtungen. Dabei entstehen Synergien“, verdeutlichte Drese.

Durch das am 1. Januar 2017 gestartete neue Bundesprogramm  können Mehrgenerationenhäuser im Zeitraum 2017 bis 2020 40.000 Euro Förderung im Jahr erhalten.