Drese: In Kürze sieben 24-Stunden-Kitas im Land

Nr.211  | 14.10.2017  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Mecklenburg-Vorpommern baut sein bundesweit vorbildliches Angebot an 24-Stunden-Kitas und Kindertageseinrichtungen mit Randzeitenbetreuung weiter aus. Mit Kitas in Demmin (ab November 2017) und Wismar (ab Anfang 2018) verfügen in naher Zukunft dann sieben Einrichtungen über flexible Angebote über Nacht und an den Wochenenden. Darauf machte Sozialministerin Stefanie Drese bei ihrem Besuch der 24-Stunden-Kita Humperdinckstraße heute in Rostock aufmerksam.

„Besonders für Eltern im Schichtdienst und Berufspendler schließen Kitas mit Öffnungszeiten in den Randzeiten und Übernachtungsmöglichkeiten eine Betreuungslücke. Damit schaffen wir im Land Rahmenbedingungen, die es auch diesen Eltern ermöglicht, unbesorgt ihrer Arbeit nachzugehen und die Kinder gut versorgt und betreut zu wissen“, sagte Drese.

Die Kinder verbleiben dabei in der Regel nicht länger in den Einrichtungen als im „normalen“ Betrieb werden aber über Nacht oder an den Wochenenden von pädagogischen sowie heilpädagogischen Fachkräfte betreut.

Drese: “Der Bedarf an einer 24-Stunden-Kita ist in Rostock im näheren Umfeld der Humperdinckstraße vorhanden, da viele Eltern bei der Polizei oder am Uniklinikum beschäftigt sind und seit langem sich ein solches Angebot wünschen. Mein Dank gilt vor allem der Gesellschaft für Gesundheit und Pädagogik mbH (GGP) als Kita-Träger, deren Konzept überhaupt erst eine qualifizierte Betreuung der Kinder mit erweiterten Öffnungszeiten und einer Übernachtungsmöglichkeit ermöglicht hat.“

Hintergrund:

Die derzeit existierenden 24-Stunden-Kitas befinden sich in Schwerin (2x) sowie in Rostock, Stralsund und Neubrandenburg. Demmin und Wismar folgen demnächst. In Greifswald könnte die Uni-Kita bei Bedarf zu einer 24-h-Kita werden (z. Zt. Betreuung von 5.30 – 20.30 Uhr).