Voss: Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt nachhaltig verbessern

Nr.218  | 26.10.2017  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Anlässlich des Abschlussforums „Safe Sport“ der Deutschen Sportjugend in Neubrandenburg hob Staatssekretär Nikolaus Voss heute (26. Oktober) die Bedeutung der stärkeren gesellschaftspolitischen Auseinandersetzung mit dem Thema sexualisierte Gewalt im Umfeld von Kinder- und Jugendsport heraus.

„Sexualisierte Gewalt ist Schritt für Schritt aus der Tabuzone ins Licht der öffentlichen Wahrnehmung gerückt. Wir alle sollten Hinschauen statt Wegsehen – Reden statt Totschweigen“, eröffnete Voss in seinem Grußwort.

Voss begrüßte das Engagement der Deutschen Sportjugend in Mecklenburg-Vorpommern. Mit ihren über 100.000 Mitgliedern ist die Organisation eine der wichtigsten Multiplikatoren für den Kinderschutz und bei der Umsetzung des Landesprogramms „Kinderschutz in Mecklenburg-Vorpommern“.

„Damit Kinderschutz gelingt, benötigen wir ein präventives Netzwerk. Wir setzen uns daher besonders für den Ausbau der Angebote in der frühkindlichen Bildung, Schule und Freizeit ein“, erklärte Voss und sagte weiter: „Zugleich müssen wir diejenigen, denen wir Kinder und Jugendliche anvertrauen, ertüchtigen, präventiv zu handeln. Das gilt für Kita-Erzieher gleichermaßen, wie für den Lehrer, die Schulsozialarbeiterin oder Sporttrainer.“

Bei der Veranstaltung werden u.a. die neuen Ergebnisse aus dem bundesweiten Forschungsprojekt „Safe Sport“ zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt im Sport präsentiert. Daneben werden auch Handlungsempfehlungen und Maßnahmen der Prävention für Sportverbände und -vereine thematisiert.