Ehrenamt braucht gute Rahmenbedingungen und eine Kultur der Wertschätzung

Nr.232  | 16.11.2017  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Als sehr gute Maßnahme zur Würdigung ehrenamtlichen Engagements hat Sozialministerin Stefanie Drese heute im Landtag die Pläne zur Einführung einer landesweiten Ehrenamtskarte bezeichnet.

„Das bürgerschaftliche Engagement ist ein unverzichtbarer Bestandteil zum Wohle einer lebendigen, vielfältigen und solidarischen Gesellschaft“, betonte die Ministerin. Es umfasst die vielen Facetten des Ehrenamts, die Freiwilligentätigkeit und die Selbsthilfe sowie das Engagement von Organisationen, Initiativen, Vereinen, Verbänden, Unternehmen und Stiftungen.

Drese verdeutlichte, das inzwischen mehr als 40 % der Menschen ab 14 Jahren in unserem Land sich freiwillig in den unterschiedlichen Bereichen engagieren. „Damit belegen wir mittlerweile Platz 1 in Ostdeutschland. Darauf können wir stolz sein“, so Ministerin Drese.

Drese: „Ehrenamt braucht gute Rahmenbedingungen und eine Kultur der Anerkennung und Wertschätzung in allen Bereichen und auf allen Ebenen. Mit der Ehrenamtsstiftung, der Woche des bürgerschaftlichen Engagements, dem Tag des Ehrenamts und vielen Ehrungen in den Regionen sind wir hier in den letzten Jahren ein gutes Stück vorangekommen. Die landesweite Ehrenamtskarte wäre eine sinnvolle und weitsichtige Ergänzung.“     

Um eine Ehrenamtskarte des Landes mit Leben zu füllen, sind nach Ansicht der Ministerin ein konzeptioneller Rahmen und die Klärung zahlreicher Fragen notwendig. Denn die Umsetzung einer guten Idee brauche eine gute Vorbereitung, damit die Ziele auch so erreicht werden können, wie sicherlich alle sich das vorstellen.

„Doch das sollte für uns alle Ansporn sein, zu einem guten Ergebnis zu kommen - im Sinne der vielen ehrenamtlich Engagierten in unserem Land“, so Drese.