Drese zum 3. Dezember: Menschen mit Behinderung umfassende gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen

Nr.245  | 01.12.2017  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Das neue Bundesteilhabegesetz bietet nach Ansicht von Sozialministerin Stefanie Drese Chancen für Menschen mit Behinderung in ihrem Leben mehr selbst bestimmen und besser am Arbeitsleben teilhaben zu können.

„Der Mensch mit seinen spezifischen Bedarfen wird durch ein modernes Recht auf Teilhabe und die dafür notwendigen Unterstützungen in den Mittelpunkt gestellt“, sagte Drese anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember.

So gebe es durch das Bundesteilhabegesetz Verbesserungen beim Zugang zur Eingliederungshilfe durch Leistungen aus einer Hand, da nur noch eine Antragstellung erforderlich ist, um ein umfassendes Prüf- und Entscheidungsverfahren in Gang zu setzen.

Als weitere wichtige Aufgabe bezeichnet Ministerin Drese die Verbesserung der Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben, insbesondere bei den Übergängen von der Werkstatt für behinderte Menschen sowie von der Schule auf den allgemeinen Arbeitsmarkt.

Drese: „Mit dem „Budget für Arbeit“ gibt es eine neue Leistung. Durch einen Lohnkostenzuschuss bis 75 Prozent für Arbeitgeber und die Finanzierung von Assistenzleistungen wollen wir für Menschen, die heute in betreuten Werkstätten tätig sind, Chancen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt schaffen. Zudem wurden auch die Rechte der Schwerbehindertenvertretungen in den Betrieben und Verwaltungen ausgebaut.“

Für Integrationsprojekte stellt das Land nach Angaben von Drese Fördermittel in Höhe von knapp einer Millionen Euro zur Umsetzung des Programms „Inklusionsinitiative II –AlleImBetrieb“ zur Verfügung. Damit werde das Ziel verfolgt, die Teilhabe am Arbeitsleben auch von langzeitarbeitslosen schwerbehinderten Menschen sowie von chronisch psychisch kranken Menschen zu verbessern.

Drese: „Wir sind auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft vorangekommen. Doch um dieses Ziel im Interesse der Menschen mit Behinderung zu erreichen, benötigen wir noch eine Vielzahl an Schritten.“