Internationaler Tag des Ehrenamtes – Drese würdigt das herausragende Engagement der Bürgerinnen und Bürger im Land

Nr.248  | 05.12.2017  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Anlässlich des heutigen Internationalen Tages des Ehrenamtes hebt Sozialministerin Stefanie Drese die Leistungen der Bürgerinnen und Bürger hervor, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich in Organisationen, Initiativen, Vereinen, Verbänden, Unternehmen oder Stiftungen engagieren.

„Mecklenburg-Vorpommern zeichnet sich durch eine besonders große Bereitschaft zum bürgerschaftlichen Engagement aus. Gut 40 Prozent der über 14-Jährigen in unserem Land sind freiwillig engagiert. Diese Quote ist in den vergangenen 15 Jahren stark gestiegen und damit sind wir in Ostdeutschland Spitze“, betonte Drese heute in Schwerin.

Drese: „Das bürgerschaftliche Engagement des Einzelnen ist gerade in der heutigen Zeit enorm wichtig für den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft - angefangen bei der Freiwilligen Feuerwehr, über die Kinder-, Jugend-, Seniorenarbeit, den Sport, die Kultur, den Umweltschutz bis hin zur Nachbarschaftshilfe.“

Die Ministerin versicherte, dass für die Landesregierung die Schaffung guter Rahmenbedingungen von zentraler Bedeutung ist, um das Ehrenamt weiter zu stärken und eine Kultur der Anerkennung und Wertschätzung in allen Bereichen und auf allen Ebenen zu etablieren.

„Die Gründung der Ehrenamtsstiftung durch das Land bietet insbesondere kleinen Initiativen, Gruppen und Vereinen, die nicht in festen Strukturen eingebunden sind, Hilfen und Möglichkeiten der Projektförderung und der Weiterbildung. Wir werden die Ehrenamtsstiftung Mecklenburg-Vorpommern weiter aktiv unterstützen. Hinzu kommen die Ehrenamtsmessen, der Tag des Ehrenamtes, das Ehrenamts-Diplom sowie ein verbesserter Versicherungsschutz“, so Drese.

Zu den guten Rahmenbedingungen gehöre aber auch eine bedarfsgerechte Infrastruktur, wie z.B. Nachbarschafts- und Familienzentren, Mehrgenerationenhäuser, Freizeittreffs ebenso, wie hauptamtliche Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen in den Verwaltungen, in den Vereinen, Verbänden und Organisationen, so Drese.

Als nächster wichtiger Baustein soll in Zukunft nach Aussage der Ministerin eine landesweit gültige Ehrenamtskarte eingeführt werden, die der Landtag in seiner jüngsten Sitzung beschlossen hat.

„Wir werden nun zunächst ein Arbeitsgremium installieren, in dem z.B. die Ehrenamtsstiftung, der Landkreistag und der Städte- und Gemeindetag vertreten sind. Gemeinsam werden wir die Ziele, Inhalte und Schwerpunkte einer landesweiten Ehrenamtskarte erarbeiten“, verdeutlichte Drese.