Ministerin Drese will Anteil von Frauen in Führungspositionen erhöhen

Nr.001  | 04.01.2018  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Gleichstellungsministerin Stefanie Drese will den Anteil von Frauen in Führungspositionen in allen Bereichen weiter erhöhen. Weibliche Leitungskräfte sind vor allem in der Wirtschaft, aber auch in Behörden und Institutionen noch immer deutlich unterrepräsentiert, sagte Drese heute beim Netzwerktreffen der Frauen im höheren Dienst der obersten Landesbehörden in Schwerin.

Drese: „Es geht um die praktische Verwirklichung der Gleichstellung von Frauen und Männern und die Beseitigung bestehende Benachteiligungen auf Grund des Geschlechts. Zudem müssen wir gesamtgesellschaftlich die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Berufstätigkeit weiter verbessern und die Rolle der Gleichstellungsbeauftragten stärken und aufwerten.“

Als konkrete Maßnahmen benannte Ministerin Drese Fortbildungen, die grundsätzliche Möglichkeit zur Teilzeit auch für Leitungskräfte, eine flexible Arbeitszeitgestaltung und eine verbesserte Möglichkeit zur Nutzung von Telearbeit.

Die Ministerin bezeichnete es als gutes und ermutigendes Zeichen, dass die Anzahl der Frauen im höheren Dienst der obersten Landesbehörden in Mecklenburg-Vorpommern beständig größer wird. „Frauen in Führungspositionen sind bei uns eine Selbstverständlichkeit, ob das gewissen politischen Männerbünden im Land nun gefällt oder nicht“ betonte Drese.

Ein wichtiges Instrument der Landesregierung zur Frauenförderung ist nach Aussage Dreses das Mentoring-Programm. „Unsere Erfahrungen zeigen, dadurch werden motivierte und leistungsfähige Frauen optimal auf eine Leitungsposition vorbereitet und in ihrer Rolle als Nachwuchsführungsperson gestärkt“, so die Ministerin.

Drese kündigte an, Ende Januar gemeinsam mit der Direktorin der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege in Güstrow die inzwischen vierte Fortbildungsreihe und das Mentoringprogramm zur Erhöhung des Anteils der Frauen in Führungspositionen in der Landesverwaltung zu starten.