Lenkungsgruppe zur Einführung einer landesweiten Ehrenamtskarte hat Arbeit aufgenommen

Nr.014  | 26.01.2018  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Am (heutigen) Freitag fand die konstituierende Sitzung der Arbeitsgruppe zur Ausgestaltung einer landesweiten Ehrenamtskarte statt.

Das unter Leitung des Sozialministeriums u.a. aus Vertreterinnen und Vertretern der Landesverwaltung, der Ehrenamtsstiftung, des Landkreistages sowie Städte- und Gemeindetages bestehende Gremium hat die Aufgabe, einen konzeptionellen Rahmen zu entwerfen.

In Expertenworkshops und Fachveranstaltungen werden beginnend ab Februar/ März erste Überlegungen zum konzeptionellen Rahmen vorgestellt und diskutiert. Ab April ist dann auf mehreren Bürgerforen im gesamten Land eine breite Bürgerbeteiligung vorgesehen. Dabei werden Wünsche und Anregungen der Engagierten erfasst. Das Konzept wird anhand der Rückmeldungen weiterentwickelt und von der Arbeitsgruppe begleitet.

Das so gewonnene Gesamtkonzept zur Ausgestaltung der Ehrenamtskarte soll nach der Sommerpause in die Anhörungen gehen und nach dem Kabinettsbeschluss voraussichtlich Ende Oktober dem Landtag zugeleitet werden. Ab wann die landesweite Ehrenamtskarte dann eingeführt werden kann, hängt vom parlamentarischen Beratungsverlauf, den zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln und der Ausgestaltung der Vergünstigungen mit den potentiellen Anbietern ab.

„Das ehrenamtliche Engagement ist ein unverzichtbarer Bestandteil zum Wohle einer lebendigen, vielfältigen und solidarischen Gesellschaft“, betonte Ministerin Stefanie Drese im Vorfeld der konstituierenden Sitzung. Das Ehrenamt braucht aber auch eine Kultur der Anerkennung und Wertschätzung. Eine landesweite Ehrenamtskarte, die ehrenamtlich tätigen Menschen Vergünstigungen und Rabatte ermöglicht, zielt genau in diese Richtung.“