Sozialministerin Stefanie Drese nimmt an Koalitionsverhandlungen teil

Nr.015  | 26.01.2018  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Als Mitglied der Arbeitsgruppe „Gesundheit und Pflege“ nimmt Sozialministerin Stefanie Drese an den heute startenden Koalitionsgesprächen in Berlin teil. Die Ministerin wurde in das siebenköpfige Expertenteam der SPD für die Arbeitsgruppe berufen und wird den Bereich „Pflege“ mitverhandeln.

Drese: „Das ist eine große Ehre für mich. Mir geht es um eine auch zukünftig gute, flächendeckende pflegerische Versorgung, unabhängig von Einkommen und Wohnort. Ich werde mich dafür einsetzen, dass im auszuhandelnden Koalitionsvertrag Regelungen verankert sind, die zu spürbaren Verbesserungen der Arbeitsbedingungen und der Bezahlung in der Altenpflege führen. So muss die Bezahlung in der Altenpflege nach Tarif gestärkt werden.“

Als ostdeutsche Politikerin will Drese zudem für gleiche Mindestentgelte im Pflegebereich kämpfen. Bisher sind Unterschiede in Ost und West bis 2020 festgeschrieben. Auf Initiative von Drese hatte die Sozialministerkonferenz der Länder im Dezember 2017 einen Beschluss gefasst, die bisherige regionale Differenzierung bei der Festsetzung der Mindestentgelte in der Pflege aufzugeben.