Maßnahmenpaket des Landes für die Kindertagespflege – 6. Regionalkonferenz in Wismar

Nr.034  | 24.02.2018  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Auf sechs landesweiten Regionalkonferenzen informiert das Ministerium über die Ausweitung der Fort- und Weiterbildung des Landes für Kindertagespflegepersonen und diskutiert mit Tagespflegepersonen und Vertreterinnen und Vertretern der Landkreise über die Etablierung von praktikablen Vertretungsmodellen bei Ausfallzeiten. Die sechste und abschließende Regionalkonferenz fand für den Landkreis Nordwestmecklenburg am Sonnabend in Wismar statt.

Das Land bietet dem Landkreis seine Unterstützung an bei der Erprobung und Einführung eines Modells zur zukünftigen Sicherstellung von Vertretungen bei Ausfall der Tagespflegeperson, z.B. wegen Krankheit.

Insgesamt stellt das Sozialministerium hierfür rund 470.000 Euro zur Verfügung. Profitieren sollen davon die fünf Landkreise und die Landeshauptstadt Schwerin, die bisher noch keine Vertretungssysteme installiert haben. Der Landkreis Ludwigslust-Parchim und die Hansestadt Rostock haben bereits in der Vergangenheit aus ESF-Mitteln geförderte Vertretungsmodelle etabliert.

Darüber hinaus plant das Ministerium eine Fort- und Weiterbildungsoffensive in der Kindertagespflege. So können alle Tagespflegepersonen, die bereits die 160 Stunden Grundqualifizierung erfolgreich abgeschlossen haben, kostenfrei an der tätigkeitsbegleitenden Fortbildung (160+) nach dem Kompetenzorientierten Qualitätshandbuch teilnehmen.

Viel Lob für dieses Maßnahmenpaket gibt es dafür vom Bundesverband für Kindertagespflege, der Mecklenburg-Vorpommern als bundesweit vorbildlich bei der Unterstützung der Kindertagespflege bezeichnet.

Im Landkreis Nordwestmecklenburg fördern derzeit 127 Tagespflegepersonen 502 Kinder.