Drese: Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees ist wichtiger Schritt zur tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männern

Nr.041  | 08.03.2018  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

„Der Weltfrauentag soll uns daran erinnern, wie beschwerlich der Weg zu gleichen Rechten wie das Frauenwahlrecht gewesen sind. Einiges ist in den letzten 100 Jahren erreicht worden, vieles bleibt zu tun. So gibt es in unserem Alltag immer noch stark verbreitete Rollenklischees, die jungen Frauen und Männern eine ihren Neigungen und Fähigkeiten entsprechende Berufswahl versperren“, sagte Gleichstellungsministerin Stefanie Drese heute auf dem politischen Frauenforum in Bützow.

„Eine klischeefreie Berufsorientierung für junge Menschen ist deshalb ein entscheidender Schlüssel, um Potentiale geschlechterunabhängig zu fördern und die nach wie vor oftmals tradierten Berufsmuster aufzuweichen,“ so Drese. „Ich wünsche mir auch in unserem Land mehr Ingenieurinnen und Handwerksmeisterinnen und gleichzeitig mehr Erzieher und Altenpfleger.“

Der in diesem Jahr erstmals gemeinsam an einem Tag stattfindende Girls´Day und Boys´Day am 26. April ist nach Ansicht der Ministerin als Anregung und Erweiterung des eigenen Horizonts ein enorm wichtiges Veranstaltungsformat.

Die Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen bezeichnete Drese als weiteres wichtiges gleichstellungspolitisches Anliegen. Im Land sei dabei einiges auf den Weg gebracht worden. „So ist im Januar die mittlerweile vierte Fortbildungsreihe für Frauen in Führungspositionen in der Landesverwaltung mit einem begleitenden Mentoringprogramm gestartet“, verdeutlichte Ministerin Drese. „Und auch die Mentoringprogramme in der Kunst und in der Wirtschaft haben für die nächsten drei Jahre Planungssicherheit.“