Förderbescheid zum Start des Projektes „Nachbarschaftshaus Friedland“

Kaselitz: Anlaufpunkt für Einheimische und Zugewanderte von zentraler Bedeutung für Integration

Nr.061  | 03.04.2018  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Die Integrationsbeauftrage der Landesregierung, Dagmar Kaselitz, übergab am (heutigen) Dienstag, den 03.04.2018, einen Fördermittelbescheid in Höhe von 47.811,25 Euro an den Bürgermeister der Stadt Friedland, Wilfried Block. Die Zuwendung aus dem Integrationsfonds des Landes erhält der Projektträger Sozial-Diakonische Arbeit – Evangelische Jugend zur Durchführung des neuen Projektes „Nachbarschaftshaus Friedland“.

„Ich freue mich, dass hier ein Ort geschaffen wird, der Anlaufpunkt für Menschen aus den verschiedensten Kulturen sein wird“, sagte Kaselitz bei der Übergabe des Bescheides. So soll das Nachbarschaftshaus ein gemeinschaftliches Leben und Erleben in einem gemeinsamen Sozialraum ermöglichen. „Durch die Realisierung niedrigschwelliger Angebote wie z.B. Sportkurse, eine Fahrradwerkstatt und allgemeine Beratungen sollen sich sowohl die heimischen als auch die zugewanderten Anwohnerinnen und Anwohner besser kennenlernen“, erklärte Kaselitz.

Das Portfolio umfasst ebenso die Betreuung zur Bewältigung des Alltags für Migrantinnen und Migranten. Des Weiteren sollen durch regelmäßige Sprechzeiten in den Sozialräumen anhand von offenen Angeboten wie dem „Tauschladen“ Umgangsformen, Sprache und gesellschaftliche Strukturen vermittelt werden.

Kaselitz: „Ziel ist es, den gegenseitigen Austausch zu befördern. So können Integrationshemmnisse langfristig minimiert werden.“