Qualifizierung von Integrationsbegleitern im Land startet

Kaselitz: Schon über 70 ehrenamtlich Tätige für den Bereich Flüchtlingshilfe ausgebildet

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Integrationsbeauftrage Dagmar Kaselitz begrüßte die 25 Teilnehmenden am ersten Kurstag in Schwerin zur Qualifizierung als Integrationsbegleiter/in
Integrationsbeauftrage Dagmar Kaselitz begrüßte die 25 Teilnehmenden am ersten Kurstag in Schwerin zur Qualifizierung als Integrationsbegleiter/in
Integrationsbeauftrage Dagmar Kaselitz begrüßte die 25 Teilnehmenden am ersten Kurstag in Schwerin zur Qualifizierung als Integrationsbegleiter/in
Nr.063  | 10.04.2018  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Heute (10. April 2018) begann in Schwerin der neue Kurs des Landesprojekts „Qualifizierung zur Integrationsbegleiterin/ zum Integrationsbegleiter“. Die Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Dagmar Kaselitz, hob bei der Begrüßung der 25 Teilnehmenden der mittlerweile dritten Qualifizierungsreihe die hohe Bedeutung von bürgerschaftlichem Engagement bei der gesellschaftlichen Integration von Geflüchteten hervor. 

„Ohne die Unterstützung der ehrenamtlich Aktiven wäre vieles, z.B. bei der Bewältigung des Alltagslebens oder im Bereich der Integration in unsere Vereine, in dieser Form nicht möglich“, betonte Kaselitz. „Ich freue mich deshalb über das weiterhin rege Interesse von Bürgerinnen und Bürgern, sich ehrenamtlich im Bereich der Flüchtlingshilfe weiterzubilden.“

Nach Angaben der Integrationsbeauftragten konnten in den Jahren 2016 und 2017 bisher über 70 Integrationsbegleiter/ -innen aus unterschiedlichen Regionen des Landes qualifiziert werden. Unter Trägerschaft des Landesringes M-V des Deutschen Seniorenringes e. V. wird mit dem Qualifizierungsprogramm ein Angebot für alle diejenigen geschaffen, die einen Beitrag zur Integration von Geflüchteten leisten wollen.

Bestandteile des Programms 2018 sind z.B. die Vermittlung von Informationen über die Flüchtlings- und Integrationspolitik auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene sowie über Kinderbetreuung, Schule, Ausbildung und Arbeit. Zudem geht es um Möglichkeiten der interkulturellen Begegnung, rechtliche Grundlagen, Konflikttraining und den Umgang mit Traumaerfahrungen und mit unbegleiteten Minderjährigen.

Kaselitz: „Wir wollen die ehrenamtlich Engagierten mit der Ausbildung bedarfsgerecht und praxisorientiert unterstützen. Ziel ist es, Organisatoren und Multiplikatoren, die in der Flüchtlingshilfe aktiv werden wollen oder sich bereits engagieren, wertvolle Kenntnisse mit auf den Weg zu geben.“

Die Qualifizierung zur/zum Integrationsbegleiter/in, findet bis zum Ende des Jahres in vier Modulen und einer abschließenden Fachtagung statt. Neben dem Landesring M-V des Deutschen Seniorenringes e. V. als Projekt- und Qualifizierungsträger sind das Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung M-V, die Friedrich-Ebert-Stiftung Landesbüro M-V, die Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement M-V und der Flüchtlingsrat M-V e.V. Kooperationspartner des Integrationsprojektes.