Drese: „Renten in Ost und West nähern sich weiter an.“

Nr.074  | 25.04.2018  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Die Bundesregierung hat heute beschlossen, die Renten für über 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner zu erhöhen. Sozialministerin Stefanie Drese begrüßt die Steigerung zum 1. Juli 2018 in den neuen Ländern um 3,35 Prozent (Westdeutschland: 3,22%) als weiteren Schritt zur Rentenangleichung.

Der Rentenwert im Osten erreicht damit ab 1. Juli 95,8 Prozent des Westwerts. „Das ist erfreulich, auch wenn wir natürlich schon jetzt gern 100 Prozent hätten, da die Rentnerinnen und Rentner im Osten mindestens genauso hart gearbeitet haben, wie im Westen“, sagte Drese heute in Schwerin.   

Wichtige Grundlage für die erfreuliche Entwicklung bei den Renten insgesamt sind die gute Situation auf dem Arbeitsmarkt und steigende Löhne.

Deshalb geht es nach Ansicht Dreses darum die Rahmenbedingungen für einen hohen Beschäftigungsstand und gute Löhne weiter zu verbessern. „Mit dem geplanten Rechtsanspruch auf Brückenteilzeit bleiben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach einer Familienphase nicht in der ‚Teilzeitfalle‘ stecken, sondern können wieder zu ihrer vorherigen Arbeitszeit zurückkehren. Das ist vor allem für Frauen ein echter Fortschritt“, so Drese.  

Dringend notwendig ist für die Ministerin auch, die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung in den Pflegeberufen spürbar zu verbessern und die gesetzlichen Voraussetzungen dafür schaffen, um in der Altenpflege leichter zu einem flächendeckend gültigen Tarifvertrag zu kommen. Drese: „Wir brauchen eine Aufwertung der Sozialberufe.“