Jugend- und Familienministerkonferenz für Erhöhung der Mindest- und Höchstbeträge beim Elterngeld

Die Mitglieder der Jugend- und Familienministerkonferenz mit Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey in Kiel. Details anzeigen
Die Mitglieder der Jugend- und Familienministerkonferenz mit Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey in Kiel.
Die Mitglieder der Jugend- und Familienministerkonferenz mit Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey in Kiel.
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Nr.088  | 03.05.2018  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Die Jugend- und Familienministerkonferenz der Länder in Kiel hat sich am ersten Tag einstimmig für die zukunftsorientierte Stärkung des Elterngeldes ausgesprochen. Sozialministerin Stefanie Drese war für Mecklenburg-Vorpommern Mitantragstellerin eines entsprechenden Beschlussvorschlags.

Im angenommenen Antrag fordern die Fachministerinnen und Fachminister die Bundesregierung auf, die Mindest- und Höchstbeträge beim Elterngeld unter Berücksichtigung der Einkommensentwicklung zu aktualisieren. Daneben wird um Prüfung gebeten, inwieweit auch der Einkommensbetrag aus Erwerbstätigkeit vor der Geburt aktualisiert werden muss.

Der Mindestbetrag beim Elterngeld liegt bei 300 Euro, der Höchstbetrag bei 1.800 Euro pro Bezugsmonat.

„Diese Beträge sind seit Inkrafttreten im Jahr 2007 unverändert. Deshalb ist aus unserer Sicht eine Erhöhung dieser wichtigen und erfolgreichen familienpolitischen Leistung dringend geboten“, betonte Ministerin Drese. Dies gelte gerade vor dem Hintergrund, dass das Elterngeld weiterhin eine Existenzsicherung und angemessenen Lohnersatz (65 Prozent des Nettoeinkommens des Antragstellers) ermöglichen soll.

Drese: „Der Sozialhilfesatz liegt für Alleinstehende bzw. alleinerziehende Personen seit dem 1. Januar 2018 bei 416 Euro. Zudem werden immer mehr Elterngeldanträge gestellt, bei denen der Maximalbetrag ausgeschöpft wird, so dass ein Lohnersatz von 65 Prozent regelmäßig nicht mehr erfolgt. Deshalb müssen die Mindest- und Höchstbeträge dieser Entwicklung angepasst werden.“

Anlagen

JFMK in Kiel (JPG, 3.1 MB)
Die Mitglieder der Jugend- und Familienministerkonferenz mit Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey in Kiel.

088 - 0305.pdf (PDF, 0.2 MB)