Internationaler Tag gegen Homophobie

Drese: Mecklenburg-Vorpommern ist tolerant, weltoffen und vielfältig

Nr.096  | 17.05.2018  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Anlässlich des heutigen Internationalen Tages gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie erklärt Sozialministerin Stefanie Drese: „Menschen in Mecklenburg-Vorpommern sollen gleichberechtigt und ohne Angst vor Ausgrenzung und Anfeindung, unabhängig von ihrer geschlechtlichen Identität und sexuellen Orientierung, leben können.“

Diesem Grundsatz folgend wurde 2014 der Landesaktionsplan für Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in Mecklenburg-Vorpommern vorgestellt. Die entwickelten Konzepte und Maßnahmen, mit denen Vorurteile gegenüber lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, Transgender und intersexuellen Menschen – kurz LSBTI* – abgebaut werden sollen, werden immer wieder gemeinsam mit dem LSVD-Landesverband der LSBTI* in Mecklenburg-Vorpommern "Gaymeinsam" e.V.  geprüft und weiterentwickelt. So auch auf der Fachtagung „Landesaktionsplan Vielfalt – Bilanz und Ausblick“ im Oktober 2017 in Schwerin.

Drese: „Ich möchte ein Mecklenburg-Vorpommern, in dem Vielfalt selbstverständlich gelebt werden kann. Diskriminierung muss konsequent entgegengetreten werden. Die Landesregierung engagiert sich aktiv für Akzeptanz, Wertschätzung und Toleranz. Mit dem ‚Landesaktionsplan Vielfalt‘ entwickeln wir Konzepte und Maßnahmen, um Vorurteile gezielt abzubauen.“

Der Landesaktionsplan bezieht sich auf verschiedene gesellschaftliche Handlungsfelder – beispielsweise auf den Bereich Familie, Kinder und Jugend. „Gleichgeschlechtliche Familien sollen genauso akzeptiert sein wie andere Lebensmodelle. Familie ist für mich dort, wo Menschen zusammenleben und füreinander Verantwortung übernehmen“, so Drese.