Gleichstellungsministerinnen sagen Sexismus in der Werbung den Kampf an

Die Gleichstellunsministerinnen der 16 Länder mit Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (Foto: Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport/Jan Rathke) Details anzeigen
Die Gleichstellunsministerinnen der 16 Länder mit Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (Foto: Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport/Jan Rathke)
Die Gleichstellunsministerinnen der 16 Länder mit Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (Foto: Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport/Jan Rathke)
Die Gleichstellunsministerinnen der 16 Länder mit Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (Foto: Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport/Jan Rathke)
Nr.107  | 08.06.2018  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Die Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister (GFMK) will ein breites Bündnis gegen sexistische Werbung schmieden und Maßnahmen der dafür zuständigen Kommunen unterstützen. Hintergrund ist, dass beim Deutschen Werberat zunehmend Beschwerden wegen Sexismus in der Werbung eingehen.

„Es geht nicht um Prüderie, sondern unser Kampf richtet sich gegen diskriminierende, frauenverachtende und geschmacklos dargestellte Nacktheit. Die Reduktion von Personen auf Sexualität und Werbung, die sexuelle Verfügbarkeit und Käuflichkeit nahelegt, sollen in Städten und Gemeinden nichts zu suchen haben“, verdeutlicht Gleichstellungsministerin Stefanie Drese.

Nach Ansicht der GFMK verfestigt sexistische und geschlechterdiskriminierende Werbung Einstellungen und Strukturen in der Gesellschaft, die zu Benachteiligungen im Sinne des grundrechtlichen Gleichheitsgebots führen.

Die Konferenz hat deshalb einstimmig die Bundesregierung gebeten, Maßnahmen der Kommunen gegen sexistische Werbung aktiv zu unterstützen. Zudem werden Städte und Gemeinden ermuntert, gemeinsame Strategien zu entwickeln, um öffentliche Räume in allen Kommunen zu Orten frei von sexistischer oder stereotyper Werbung zu machen.

Mecklenburg-Vorpommern war Mitantragsteller des Beschlussvorschlags.