Ministerin Drese übergibt DRK-Gutachten und lobt Transparenzoffensive der Sozialverbände

Nr.118  | 20.06.2018  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Ministerin Stefanie Drese hat heute dem Sozialausschuss das Gutachten des DRK-Landesverbandes zur Klärung von Anschuldigungen gegen führende ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter des DRK-Kreisverbandes Mecklenburgische Seenplatte übergeben.

„Meine Zusage für eine zügige rechtliche Prüfung habe ich damit erfüllt. Ich halte eine Herausgabe des Gutachtens an den Ausschuss als Beitrag zur vollständigen Aufklärung und zur Herstellung größtmöglicher Transparenz für richtig und notwendig. Dies habe ich auch dem DRK-Landesverband mitgeteilt“, sagte Drese heute in Schwerin.

Die Weitergabe des DRK-Gutachtens geschieht unter Beachtung des Schutzes personenbezogener Daten von unbeteiligten Dritten. Auch seitens des Sozialausschusses besteht aus Sicht der Ministerin eine eigene gesetzliche Verpflichtung zur Gewährleistung des Datenschutzes.

Als „sehr positiv“ bewertet Ministerin Drese die Aktivitäten der Wohlfahrtsverbände für mehr Information und Offenheit. „Mit den Ankündigungen des AWO-Landesverbandes und der Diakonie MV haben mittlerweile alle in der LIGA vertretenen Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege bekannt gegeben, der ‚Initiative Transparente Zivilgesellschaft‘ beizutreten. Damit setzen die Wohlfahrtsverbände unsere gemeinsam verabredete Transparenz-Offensive um. Das ist ein wichtiger Baustein, um verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen“, so Drese.

Die Ministerin ist zudem erfreut darüber, dass auch kleinere Vereine, wie jüngst Perspektive e.V. aus Waren, sich der „Initiative Transparente Zivilgesellschaft“ anschließen wollen. Drese: „Das zeigt, die Transparenz-Offensive entfaltet Wirkung.“