Drese besucht Kita mit höchstem Anteil ausländischer Kinder in der Mecklenburgischen Seenplatte

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Ministerin Drese in der Kita "Lütt Matten" in Neubrandenburg
Ministerin Drese in der Kita "Lütt Matten" in Neubrandenburg
Ministerin Drese in der Kita "Lütt Matten" in Neubrandenburg
Nr.139  | 12.07.2018  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Sozialministerin Stefanie Drese hat heute bei ihrem Besuch im Rahmen ihrer Sommertour das hohe soziale und pädagogische Engagement der Kita „Lütt Matten" in Neubrandenburg gewürdigt.

Die vom Internationalen Bund getragene Einrichtung betreut derzeit 42 Kinder mit Migrations- oder Fluchthintergrund. Dies entspricht einem Viertel aller in Neubrandenburg wohnenden ausländischen Kinder zwischen 0 und 6 Jahren und bedeutet den höchsten Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund in einer Kita im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Darüber hinaus besuchen viele Kinder aus einkommensschwachen Familien die Kita „Lütt Matten“.

Die konzeptionelle und institutionelle Ausrichtung der Kita basiert auf der Vereinigung verschiedener pädagogischer Ansätze. All diese Ansätze sollen die pädagogische Arbeit dabei unterstützen, die Kinder in ihrer individuellen Entwicklung zu begleiten und zu fördern.

Drese: „Die Erzieherinnen und Erzieher bilden sich ständig fort und qualifizieren sich weiter, um Kindern mit sprachlichen Defiziten und Schwierigkeiten in der Entwicklung mehr Hilfestellungen zu geben. Es ist beeindruckend, wie hier Kinder in spielerischer und kindgerechter Art und Weise lernen, ihr gegenwärtiges Leben zu verstehen und für die Zukunft eigene lebenspraktische Kompetenzen aufbauen zu können“, so Drese.

Die Begleitung der Kinder und Eltern stellt einen erhöhten Betreuungsbedarf dar, z.B. da die Verständigung schwierig ist und bringt eine zeitlich intensivere mittelbare pädagogische Arbeitszeit mit sich. „Diesen vermehrten Aufwand für eine gezielte Entwicklungsförderung der Kinder unterstützt das Land im Rahmen des KiföG extra“, betont Drese. „Dafür stehen fünf Millionen Euro jährlich für Kitas mit einem überdurchschnittlichen Anteil übernommener Elternbeiträge zur Verfügung

Darüber hinaus nutzt die Kita verschiedene Förderprogramme des Bundes wie „Frühe Bildung“ und “Sprachkitas“ und ist zudem am Projekt „Ein Quadratkilometer Bildung“ beteiligt, welches über zehn Jahre läuft und das Leitziel „Kein Kind darf verloren gehen“ verfolgt.

Drese: „Für mich war am wichtigsten heute, zu spüren, dass die Kinder, ihre Eltern und auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gern in die Kita kommen, sich wohlfühlen und wertgeschätzt werden.“