Drese: „Geplante Rentenreform bringt deutliche Verbesserungen für Menschen in MV“

Nr.140  | 13.07.2018  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Sozialministerin Stefanie Drese begrüßt die heute von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil vorgestellten Pläne für eine Rentenreform. „Von den beabsichtigten Verbesserungen bei Erwerbsminderungsrenten und der Entlastung von Geringverdienern bei den Sozialbeiträgen können überdurchschnittlich viele Menschen in Mecklenburg-Vorpommern profitieren“, verdeutlicht Drese.

Die Ministerin bewertet auch die vorgesehene Stabilisierung des Rentenniveaus und des Beitragssatzes bis 2025 als großen Fortschritt. „Dadurch wird das Absinken des Rentenniveaus gestoppt, ohne die Jüngeren durch zu hohe Beiträge zu belasten. Das ist wichtig auch im Sinne der Generationengerechtigkeit“, so Drese.

Positiv sieht Ministerin Drese zudem die Pläne zur Schaffung eines „Demografiefonds“. Drese: „Ich halte es für absolut richtig, jetzt in guten wirtschaftlichen Zeiten Vorsorge zu treffen.“

Das Rentenpaket ist nach Ansicht Dreses auch im Kampf gegen Altersarmut ein Schritt in die richtige Richtung. „Für zukunftsfeste Renten muss dringend etwas getan werden. Hubertus Heil liefert“, so Drese. „Dabei müssen aber auch die besonderen Bedingungen der Menschen im Osten berücksichtigt werden, da hier viele geringere Rentenansprüche erworben haben durch unterbrochene Erwerbsbiografien und niedrigere Löhne in strukturschwachen Regionen.“

Drese spricht sich deshalb für die Einführung einer Solidarrente aus. „Wer jahrzehntelang gearbeitet hat, muss im Alter mehr haben als Grundsicherung. Menschen mit kleinen Löhnen und Gehältern müssen eine auskömmliche Rente haben. Das gilt auch für viele Selbstständige, die nicht abgesichert sind“, so die Ministerin.