Sozialministerium fördert neuen FSJ-Jahrgang mit 400.000 Euro

Ministerin Stefanie Drese übergab heute Förderbescheide für das Freiwillige Soziale Jahr. Details anzeigen
Ministerin Stefanie Drese übergab heute Förderbescheide für das Freiwillige Soziale Jahr.
Ministerin Stefanie Drese übergab heute Förderbescheide für das Freiwillige Soziale Jahr.
Ministerin Stefanie Drese übergab heute Förderbescheide für das Freiwillige Soziale Jahr.
Nr.144  | 17.07.2018  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Sozialministerin Stefanie Drese übergab am (heutigen) Dienstag Förderbescheide zur Durchführung des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ). Neun Träger des FSJ, die sich beworben haben und die Zuwendungsvoraussetzungen erfüllen, erhalten insgesamt rund 400.000 Euro vom Land aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

„Die Aufteilung der 180 vom Land geförderten Teilnehmerplätze erfolgt linear auf die Träger. Sie bekommen gleichberechtigt eine Zuwendung in Höhe von jeweils 44.400 Euro für 20 Teilnehmer/innen für das FSJ-Jahr 2018/19“, verdeutlichte Ministerin Drese bei der Übergabe.

Der 1. September ist der Startschuss für die meisten jungen Frauen und Männer, die sich freiwillig engagieren wollen. Einige fangen bereits am 1. August an.

Drese: „Ich freue mich sehr über das Engagement der Träger und der Freiwilligen. Dieser Einsatz z.B. in einer integrativen Kita, bei der Jugendhilfe, im Sport, in der Flüchtlingsarbeit oder im Bereich der demokratischen Bildung ist enorm wichtig für unsere Gesellschaft und für die Persönlichkeitsentwicklung der jungen Erwachsenen. Sich über ein FSJ beruflich zu orientieren und gleichzeitig etwas Gutes für die Gesellschaft zu tun, hat sich in Mecklenburg-Vorpommern in den letzten fast 28 Jahren fest etabliert“, erklärte Drese heute in Schwerin.

So nutzten im Jahr 2017/18 in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 791 junge Erwachsene in 565 Einsatzstellen diese Möglichkeit.

Gerade mit Blick auf den zunehmenden Fachkräftebedarf und die Auswirkungen des demografischen Wandels, solle das FSJ auch zunehmend als eine Möglichkeit der Nachwuchsgewinnung betrachtet werden, betonte die Ministerin. Auch für das Austesten, ob ein sozialer Beruf zu einem passt, werbe ich ganz stark,“ so Drese. „Das FSJ oder ein anderer Freiwilligendienst sind eine tolle Chance für junge Menschen.“