Jugendbeteiligung: Land fördert Mitwirkung junger Menschen und geht neue digitale Wege

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Ministerin Stefanie Drese heute bei der Eröffnung von "Jugend im Landtag" 2018
Ministerin Stefanie Drese heute bei der Eröffnung von "Jugend im Landtag" 2018
Ministerin Stefanie Drese heute bei der Eröffnung von "Jugend im Landtag" 2018
Nr.197  | 25.09.2018  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Sozialministerin Stefanie Drese ermutigt alle Jugendlichen im Land, sich zu engagieren und selbst aktiv zu werden. „Dazu werden durch die Landesregierung Beteiligungsmöglichkeiten ausgebaut und steht ein Jugendbeteiligungsfonds in Höhe von 100.000 Euro jährlich zur Verfügung“, betonte Drese zur Eröffnung von „Jugend im Landtag“ heute in Schwerin.

„Unsere Demokratie lebt davon, dass die Menschen sich einbringen und sie mitgestalten. Auch viele junge Menschen sind engagiert, haben Ideen und wollen sich einmischen. Das zeigt sich jedes Mal bei Projekten wie ‚Jugend im Landtag‘. Um noch mehr junge Menschen zu erreichen, müssen wir auch neue digitale Wege gehen“, sagte Drese.  

Ein wichtiger Bestandteil zur Erhöhung der demokratischen Jugendbeteiligung ist deshalb die Erarbeitung einer Beteiligungslandkarte. Die Beteiligungslandkarte ist eine Idee aus dem Jahr 2016 im Rahmen von "Jugend fragt nach". Sie schafft u.a. eine digitale Übersicht über Engagement-Möglichkeiten für Jugendliche.

Drese: „Die Umsetzung zeigt, dass es ‚Früchte trägt‘, sich zu beteiligen und Wünsche und Anregungen bei Formaten wie Jugend im Landtag oder Jugend fragt nach von der Politik aufgegriffen werden.“

Das Sozialministerium plant zudem, bis zum Ende der Legislaturperiode gemeinsam mit Jugendlichen, eine digitale Beteiligungsplattform zu entwickeln. Junge Menschen sollen damit die Möglichkeit erhalten, ihre Ideen und Interessen in die Gesellschaft einzubringen. Schon zum Jahresende werden hierzu erste Aktionen starten.

„Wir wollen die Umsetzung des Jugendbeteiligungsfonds vornehmlich digital gestalten, um so die Möglichkeit zu schaffen, alle Jugendlichen im Land zu erreichen. Wir tragen damit nicht nur unserer ländlichen Struktur Rechnung, sondern gehen in die digitalen Räume, in denen sich unsere Jugendlichen aufhalten“, so Drese.