Ministerin Drese würdigt Wasser- und Abwasserzweckverband Parchim-Lübz als vorbildlichen Arbeitgeber

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Ministerin Drese bei der Übergabe des Bewilligungsbescheides an den Wasser- und Abwasserzweckverband Parchim-Lübz
Ministerin Drese bei der Übergabe des Bewilligungsbescheides an den Wasser- und Abwasserzweckverband Parchim-Lübz
Ministerin Drese bei der Übergabe des Bewilligungsbescheides an den Wasser- und Abwasserzweckverband Parchim-Lübz
Nr.206  | 01.10.2018  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

„Der Wasser- und Abwasserzweckverband Parchim-Lübz ist ein vorbildlicher Arbeitgeber v.a. bei der Sicherung und beim Erhalt von Arbeitsplätzen insbesondere auch für schwerbehinderte Menschen. Wir brauchen viele weitere Unternehmen wie Ihres“, sagte Sozialministerin Stefanie Drese bei der Übergabe eines Bewilligungsbescheides des Landes in Höhe von 10.000 Euro für die Einführung eines betrieblichen Eingliederungsmanagements heute in Parchim. Die Mittel stammen aus der Ausgleichabgabe gemäß der Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabeverordnung.

Die Ministerin betonte, dass die spezifischen betrieblichen Aktivitäten des Wasser- und Abwasserzweckverbandes in der Prävention, Rehabilitation, Gesundheitsförderung und Eingliederung deutlich über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen. 

So beträgt der Anteil der Menschen mit Schwerbehinderung im Unternehmen zehn Prozent. „Damit haben sie doppelt so viele Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen besetzt als gesetzlich vorgesehen“, verdeutlichte Drese.

Anfang 2017 wurde zwischen der Geschäftsleitung und den Interessensvertretungen eine freiwillige Betriebsvereinbarung zur Prävention und für ein betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) geschlossen. Der Wasser- und Abwasserzweckverband Parchim-Lübz intensivierte seitdem seine Aktivitäten. Der Krankenstand reduzierte sich innerhalb eines Jahres im Durchschnitt um fast vier Tage (2016: 18 Tage; 2017: 14,1 Tage).

Zu den konkreten Maßnahmen zur Sicherung und Erhaltung der Arbeitsplätze gehörten z.B. eine behindertengerechte Ausstattung der Arbeitsplätze unter Beteiligung der dafür zuständigen Stellen wie Rehabilitationsträger und Integrationsamt, die Unterstützung der Beschäftigten bei den Beantragungen von Reha-Maßnahmen und bei der Suche von geeigneten Therapien, regelmäßige Teamgespräche und die Durchführung von Gesundheitstagen. Ebenfalls sind behinderungsbedingte Umsetzungen und deren Arbeitsplatzausstattungen erfolgt.

Drese: „Das betriebliche Gesundheitsmanagement hat sich im Unternehmen etabliert und wird grundsätzlich positiv von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angenommen. Es wird transparent praktiziert und die Zusammenarbeit verläuft außerordentlich vertrauensvoll mit dem Personalrat, der externen BEM-Beauftragten und bei Bedarf auch mit dem Betriebsarzt. Ich finde es toll, was Sie für und gemeinsam mit ihren Beschäftigten alles tun. Das ist vorbildlich und sollte Schule machen.“