Drese würdigt Wohlfahrtseinrichtungen der Hansestadt Stralsund – Hospiz-Tagespflege landesweit einmaliges Angebot

Ministerin Drese auf der Festveranstaltung zum 25-jährigen Jubiläum der Wohlfahrtseinrichtungen gGmbH Stralsund Details anzeigen
Ministerin Drese auf der Festveranstaltung zum 25-jährigen Jubiläum der Wohlfahrtseinrichtungen gGmbH Stralsund
Ministerin Drese auf der Festveranstaltung zum 25-jährigen Jubiläum der Wohlfahrtseinrichtungen gGmbH Stralsund
Ministerin Drese auf der Festveranstaltung zum 25-jährigen Jubiläum der Wohlfahrtseinrichtungen gGmbH Stralsund
Nr.210  | 15.10.2018  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Gut 14.000 Personen sind im Landkreis Vorpommern-Rügen pflegebedürftig. Das sind über 2.600 bzw. knapp 20 Prozent mehr als im Jahr 2011. „Die Wohlfahrtseinrichtungen der Hansestadt Stralsund gGmbH hat durch den stetigen Ausbau ihres Service- und Betreuungsangebotes maßgeblich dazu beigetragen, dass der Pflege- und Betreuungsbedarf im Stralsunder Raum bisher gut abgedeckt werden kann“, betonte Sozialministerin Stefanie Drese auf der Festveranstaltung zum 25-jährigen Jubiläum heute in Stralsund.

Die Ministerin hob dabei das breite Leistungsspektrum der Wohlfahrtseinrichtungen (WFE) in der Hansestadt hervor, das eine stationäre Pflege in fünf Einrichtungen, Kurzzeitpflege, Nachtpflege sowie das Hospiz „Gezeiten“ umfasst.

Als vorbildlich bezeichnete Ministerin Drese die Errichtung von zwei Hospiz-Tagespflegeplätzen. „Das ist bisher ein in unserem Land einmaliges Angebot“, sagte Drese. „Ich wünsche mir, dass dieses Beispiel Schule machen wird, da ich glaube, dass es hierfür einen erheblichen Bedarf gibt.“

Ministerin Drese dankte in ihrem Grußwort allen Beschäftigen und Verantwortlichen der WFE Stralsund gGmbH für ihre engagierte Arbeit in den zurückliegenden 25 Jahren. „Sie sorgen dafür, dass die Pflegebedürftigen ein an ihren individuellen Bedürfnissen und Möglichkeiten orientiertes Leben führen können. Diese Arbeit in der Pflege braucht mehr Anerkennung und auch finanzielle Wertschätzung“, so Drese.

„Das zusätzliche Geld durch die geplante Erhöhung des Pflege-Beitragssatzes muss deshalb vor allem für mehr Personal und höhere Löhne der Pflegebeschäftigten eingesetzt werden“, sagte Ministerin Drese heute in Stralsund.