Drese: Beitragsfreie Kita ist größte Unterstützung für junge Eltern in MV

Nr.012  | 25.01.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

„Gerade für junge Familien sind finanzielle Hilfen von großer Bedeutung. Wir haben uns als Landesregierung deshalb entschieden, Eltern nicht flächendeckend Schnuller zu schenken, sondern Schritt für Schritt eine beitragsfreie Kita!“ Mit diesen Worten verdeutlichte Sozialministerin Stefanie Drese in der heutigen Landtagsdebatte über ein Baby-Willkommensgeschenk die familienpolitische Prioritätensetzung des Landes. Der Landtag beschäftigte sich auf Antrag der AfD-Fraktion mit einer kostenlosen Grundausstattung für Neugeborene.

„Mit der Elternbeitragsfreiheit für Geschwisterkinder in diesem Jahr und der geplanten kompletten beitragsfreien Kita ab 2020 haben junge Familien Hunderte von Euro im Monat mehr zur Verfügung“, verdeutlichte Drese.

Ebenso wichtig für die Ministerin ist, dass damit wirklich jede Familie, ohne finanzielle Belastung, für ihr Kind frühkindliche Bildungsangebote in Anspruch nehmen kann. „Wir gehen mit der beitragsfreien Kita den entscheidenden Schritt in ein gebührenfreies Bildungssystem und ermöglichen damit den gleichen Zugang und die gleichberechtigte Teilhabe für alle Kinder in unserem Land. Das heißt, gute Bildung von Anfang an - unabhängig vom Einkommen.  Ein besseres Geschenk für junge Familien gibt es nicht“, so Drese.

Ministerin Drese betonte in ihrer Rede zudem, dass es zahlreiche Maßnahmen, Informationen und auch praktische Geschenke gibt, die vor und nach der Geburt an Eltern ausgereicht werden. Drese: „Materialien zur Ernährung und Pflege des Säuglings sowie Zubehör werden Eltern in einem großen Umfang durch Schwangerschaftsberatungsstellen, Gynäkologen, Pädiater, Hebammen, aber z.B. auch von Drogerieketten zur Verfügung gestellt. Und das Land hat mehrere Informationsbroschüren aufgelegt.“

Für eminent wichtig hält es Ministerin Drese, in die Stärkung der Eltern-Kind-Bindung zu investieren. Dies passiere im Land bereits intensiv durch die Förderung der Familienhebammen und der Familien-, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen im Rahmen eines eigenen Landesprogramms.

„Ergänzend wurden die Strukturen der Frühen Hilfen mit ihren regionalen Kooperationspartnern aufgebaut. Sie unterstützen Familien in unserem Land. Hier sollten wir weiter ansetzen, genauso wie in den Ausbau der Vernetzung zwischen den Fachkräften in den Behörden und Kitas, den Kinderärzten, Gesundheitsämtern mit den Früherkennungs-Untersuchungen und mit allen Akteuren im Bereich der frühen Familienförderung und -begleitung“, betonte Drese heute im Landtag.