Voss: Palliativmedizin im Land stärken

Nr.036  | 02.03.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

„Die gute palliative Versorgung in unserem Land wird erst durch die vielen qualifizierten Frauen und Männer unterschiedlichster Fachrichtungen sowie den vielen ehrenamtlich Engagierten möglich. Einen wichtigen Anteil daran hat das Rostocker Palliativteam der Universitätsmedizin, welches seit nunmehr 10 Jahren Herausragendes leistet“, erklärte Staatssekretär Voss heute (2. März) auf dem 8. Palliativtag in Rostock. Er hob in seinem Grußwort angesichts einer immer älter werdenden Bevölkerung die wachsende Bedeutung der palliativen Versorgung hervor.

Die Palliativmedizin und die Palliativversorgung gelten als Querschnittsgebiete der Medizin und Pflege: Die Ärztinnen und Ärzten sowie die Pflegerinnen und Pflegern arbeiten insbesondere auch mit zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zusammen. „Ihnen allen gebührt für Ihre Hilfe und Ihre Unterstützung große Anerkennung. Ihre Tätigkeit ist eine maßgebliche Säule in der Versorgungsstruktur Mecklenburg-Vorpommerns“, dankte der Staatssekretär im Namen der Landesregierung. Der Palliativtag unter dem diesjährigen Motto „Dem Helfer helfen“ fokussiert die Belange von Angehörigen Schwerstkranker und freiwilliger Helfer/innen.

Voss hob hervor, dass angesichts des demografischen Wandels die Palliativversorgung künftig immer mehr an Bedeutung gewinnen würde. Daher seien weitere Angebote wichtig. „Um dem steigenden Bedarf zu begegnen, werden in Waren und Güstrow zwei neue Hospize eröffnet. Zudem wollen wir stärker dem Stadt-Land-Gefälle entgegentreten. Neben einer verbesserten Vernetzung und Koordinierung sehe ich innerhalb der palliativmedizinischen Fortbildung neue Wege. Hier kann die Weiterbildung „Palliative Care“ für Pflegefachkräfte beispielgebend sein“, so Voss.