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Drese: Frauen stecken am klebrigen Boden fest oder bleiben unter der gläsernen Decke

Nr.047  | 18.03.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Gleichstellungsministerin Drese bekräftigte heute (am 18. März 2019) ihren Wunsch, dass mehr Paare im Land echte Partnerschaftlichkeit bei der Sorge- und Betreuungsarbeit leben. „Noch zu viele Männer in Mecklenburg-Vorpommern scheuen die Elternzeit. Dabei hätte dies viele positive Auswirkungen auf das Familienleben und die Lohnabsicherung sowie -entwicklung ihrer Partnerin“, erklärte Drese in Waren.

Anlässlich der Ausstellungseröffnung „Swedish Dads“ im Rahmen der Kommunikationsoffensive „Apropos Partnerschaft - Macht`s gemeinsam“ in Waren und des bundesweiten Aktionstages  „Equal Pay Day“, der für die gleiche Entlohnung von Mann und Frau eintritt, konkretisierte die Ministerin die gleichstellungspolitischen Forderungen, um der sogenannten „Gender Pay Gap“ (Lohnlücke) zu begegnen. Dieser falle bei Gering- und Spitzenverdienerinnen besonders deutlich ins Gewicht.

„Seit Jahren ändert sich der Gender Pay Gap von 21 Prozent in Deutschland nicht. Frauen bleiben „stecken“ – am klebrigen Boden in schlecht bezahlen Jobs oder schaffen nicht den Karrieresprung und bleiben unter der gläsernen Decke“, erklärte Drese und sagte weiter: „Nur wenn beide Partner gleich viel Zeit für die Familie aufbringen; Frauen verstärkt in Führungspositionen aufrücken; Sozialberufe aufgewertet werden; das Mindestlohngebot in Unternehmen eingehalten und die Tarfibindung forciert wird, kann die Lohnlücke zwischen Mann und Frau geschlossen werden.“

Die Landesregierung habe in der Vergangenheit wesentlich dazu beigetragen, die Rahmenbedingungen für eine geschlechtergerechte Aufteilung von Familien- und Erwerbsarbeit zu schaffen, hob Drese hervor. „In Mecklenburg-Vorpommern schaffen wir mit der für Eltern auch ganztags komplett beitragsfreien Kindertagesförderung eine wichtige Voraussetzung dafür, Familie und Beruf besser zu vereinbaren.“

Ebenso sei die Frauenförderung über die Mentoringprogramme des Landes in Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Verwaltung ein erfolgreiches Instrument geworden. Insgesamt haben seit 2016 rund 530 Frauen in Mecklenburg-Vorpommern an den zahlreichen Programmen teilgenommen. „Das ist ein ganz praktischer und effektiver Beitrag, um den Anteil von Frauen in Führungspositionen in unserem Land zu erhöhen“, verdeutlichte Drese.

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24.05.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Presseeinladung: Projektauftakt „Lesen, Staunen, Forschen – das MINT-Geschichtenset für Kitas“ in Mecklenburg-Vorpommern

Die Klaus Tschira Stiftung und die Stiftung Lesen haben in Zusammenarbeit mit der Forscherstation, Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für frühe naturwissenschaftliche Bildung, das MINT-Geschichtenset „Lesen, Staunen, Forschen“ für Kitas entwickelt.

24.05.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Land führt Nachbarschaftshilfe zur Unterstützung im Alltag für Pflegebedürftige ein

„Die Gewährleistung einer guten Pflege auch in der Zukunft ist eine der zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen in den kommenden Jahrzehnten, der wir uns stellen müssen“, betonte Sozialministerin Stefanie Drese in der Landtagsdebatte zur Pflege am gestrigen späten Abend.

23.05.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Drese appelliert an junge Menschen, Wahlrecht zu nutzen

An diesem Sonntag, den 26. Mai, stehen die Wahllokale im ganzen Land zur Europa- und Kommunalwahl offen. Bei der Wahl der Gemeindevertretungen und Kreistage ist jede/r EU-Bürger/in wahlberechtigt, der oder die das 16. Lebensjahr vollendet hat und seit mindestens drei Monaten den Hauptwohnsitz im Wahlgebiet hat.

22.05.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Einladung zum Pressegespräch: Chancen integrierter Planungsansätze für seniorengerechte Kommunen

Jede vierte Einwohnerin bzw. jeder vierte Einwohner in Mecklenburg-Vorpommern ist heute bereits älter als 65 Jahre. Dieser Anteil steigt in den kommenden Jahrzehnten weiter an. Hierauf müssen sich Landkreise, Städte und Gemeinde einstellen und ihre Planungen auf eine seniorengerechte Kommune ausrichten.

18.05.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Netzwerk der Migrantenorganisationen MIGRANET-MV wird 10 Jahre alt

Integrationsministerin Stefanie Drese gratulierte am Samstag, den 18. Mai, dem Netzwerk MIGRANET-MV zum zehnjährigen Bestehen. „Es ist ein Gewinn, eine Interessenvertretung von Migrantinnen und Migranten im Land zu haben, die eine so große Vielfalt an Herkunftsländern, Sprachen, Kulturen und Religionen repräsentiert. MIGRANET-MV ist für zahlreiche Akteure im Land ein nicht mehr wegzudenkender Partner“, sagte Drese auf der Festveranstaltung in Schwerin.

17.05.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Jugend- und Familienminister/innen für Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz

Die Jugend- und Familienministerinnen und -minister auf ihrer Jahrestagung in Weimar.

Die für Kinder und Jugendliche zuständigen Ministerinnen und Minister der Länder fordern die ausdrückliche Normierung von Kindergrundrechten im Grundgesetz. Dies beschloss die Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) im Rahmen ihrer zweitägigen Tagung in Weimar.

17.05.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Homosexualität ist keine Krankheit: Drese begrüßt Forderungen des Bundesrates nach Verbot von Konversionstherapien

Sozialministerin Stefanie Drese unterstützt die Forderungen der Länder, die sogenannten Konversionstherapien zu verbieten mit denen Homosexuelle zur Heterosexualität gebracht werden sollen. Drese begrüßt ausdrücklich den entsprechenden Beschluss des Bundesrates in dessen heutiger Sitzung.

16.05.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Internationaler Tag gegen Homophobie

Sozialministerin Stefanie Drese spricht sich zum Internationalen Tag gegen Homophobie, Transphobie, Biphobie und Interphobie am (morgigen) 17. Mai für Vielfalt und Toleranz und gegen Homosexuellen- und Transfeindlichkeit aus. „Auch heute werden Menschen noch wegen ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität diskriminiert, beschimpft oder erfahren Gewalt. Das ist in unserer offenen Zivilgesellschaft nicht hinnehmbar. Der Einsatz für Toleranz und Akzeptanz unterschiedlicher sexueller und geschlechtlicher Identitäten bleibt deshalb eine wichtige Aufgabe der Landesregierung“, so Drese.

15.05.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Drese zum KiföG: Mehr Chancengerechtigkeit für alle Kinder

Sozialministerin Stefanie Drese sieht die mit dem neuen Kindertagesförderungsgesetz (KiföG M-V) vorgesehene Elternbeitragsfreiheit als wirksames Instrument im Kampf gegen Kinderarmut.

14.05.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Kabinett billigt Vertrag zur Umsetzung des Gute-Kita-Gesetzes in MV

Die Landesregierung hat in ihrer heutigen Kabinettssitzung dem Vertrag zwischen Bund und Land zur Umsetzung des Gute-Kita-Gesetzes in Mecklenburg-Vorpommern zugestimmt.