Aktuell

Integration gemeinsam vorantreiben

Treffen der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung und der Bundesländer im Bundeskanzleramt

Staatsministerin Widmann-Mauz beim Frühjahrstreffen mit den Beauftragten und Vertreterinnen und Vertretern der Länder für Integration Details anzeigen
Staatsministerin Widmann-Mauz beim Frühjahrstreffen mit den Beauftragten und Vertreterinnen und Vertretern der Länder für Integration
Staatsministerin Widmann-Mauz beim Frühjahrstreffen mit den Beauftragten und Vertreterinnen und Vertretern der Länder für Integration
Staatsministerin Widmann-Mauz beim Frühjahrstreffen mit den Beauftragten und Vertreterinnen und Vertretern der Länder für Integration
Nr.049  | 20.03.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Die Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Dagmar Kaselitz, spricht sich gegen die Pläne der Bundesregierung zur künftigen Finanzierung der Integrationskosten aus.

„Integration ist ein Langstreckenlauf und findet vor Ort in den Städten und Gemeinden statt. Hier ist in den letzten Jahren viel erreicht und aufgebaut worden. Deshalb wäre es fatal, wenn der Bund seine Mittel bei der Integration von Geflüchteten massiv kürzen und nur noch eine deutlich geringere Pauschale pro Flüchtling einführen würde“, sagte Kaselitz beim Treffen der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung und der Bundesländer im Bundeskanzleramt.

 

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, und die Integrations- und Ausländerbeauftragten der Bundesländer kommen heute (Mittwoch) zu einem Treffen im Bundeskanzleramt zusammen. Die Beauftragten von Bund und Ländern möchten durch ein regelmäßiges Frühjahrstreffen in Zukunft ihre Zusammenarbeit verstärken und gemeinsam an der weiteren Verbesserung der Integration arbeiten.

Die Beauftragten und Vertreter des Bundes und der Länder Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen. Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen unterstreichen:

  • Integration von Anfang an:
    Mehr Zuwanderergruppen sollen Zugang zu vom Bund geförderter Sprach- und Ausbildungsförderung bekommen. Frühzeitige Sprachvermittlung und Orientierung sind besonders wichtig. Deshalb sollten Asylsuchende unabhängig von der Bleibeperspektive Zugang zu Integrationskursen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge erhalten, in denen Deutschsprachkenntnisse und Orientierung vermittelt werden. Dies trägt zum sozialen Frieden bei und befördert die berufliche und gesellschaftliche Integration.
  • Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen vorantreiben:
    Sowohl in Bezug auf die Integration in den Arbeitsmarkt, als auch innerhalb der Familie haben Migrantinnen eine Schlüsselrolle. Sie haben jedoch häufig größere Schwierigkeiten als Männer, auf dem Arbeitsmarkt und gesellschaftlich Fuß zu fassen. Wichtig ist deshalb, die Berufsberatung zu verbessern, mitgebrachte Qualifikationen schneller zu erkennen und zu nutzen sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf inklusive der hier unterstützenden Begleitungsstrukturen zu stärken. Es muss sichergestellt werden, dass Integrations- und Sprachkurse auch tatsächlich wahrgenommen werden können, beispielsweise durch das Angebot von Kinderbetreuung. Denn das eröffnet wichtige Integrationschancen für Frauen und Kinder.
  • Präventionsprogramme zum Gewaltschutz von Frauen und besonders schutzbedürftigen Gruppen leichter zugängig machen: Gewaltfreiheit ist die Grundlage für Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Nicht nur während der Flucht, sondern auch nach der Ankunft in Deutschland leiden unter den schwierigen Lebensbedingungen besonders diejenigen Personen, die Gewalt und Ausgrenzung erfahren. Besonders oft sind Frauen und Mädchen von Gewalt betroffen. Diesen Personen muss der Zugang zu Unterstützungs- und Hilfeangeboten leichter gemacht werden. Notwendig sind mehrsprachige Beratungsangebote und Informationsmaterialien sowie die Sensibilisierung und Schulung von Multiplikatoren. Zudem muss die Zielgruppe der Männer in die Präventionsarbeit einbezogen werden.
  • Schulpflicht sichern – Integration stärken:
    Ein Schulabschluss stellt einen entscheidenden Faktor für die gesellschaftliche Integration dar. Die Beschulung geflüchteter Kinder und Jugendlicher, die flucht- oder herkunftsbedingt wenig Schulbildung mitbringen führt in der Praxis häufig zu Schwierigkeiten, insbesondere wenn sie das 16. Lebensjahr vollendet haben. Die Schulpflicht nicht ausschließlich altersgemäß, sondern in Bezug auf die tatsächlich bereits absolvierten Schuljahre zu präzisieren, kann nicht nur mit Blick auf die Perspektiven der jungen Menschen, sondern auch integrationspolitisch von Bedeutung sein. Innovative Lösungen der Bundesländer, die für den Bereich Bildung Sorge tragen, sind zu begrüßen.

Die Integrations- und Ausländerbeauftragten der Länder haben sich darüber hinaus über weitere Themen ausgetauscht, beispielsweise über die Schwierigkeit für Syrerinnen und Syrer nach Ablauf ihrer Pässe bei der syrischen Botschaft Ersatzpapiere beantragen zu müssen.

Weitere Informationen unter www.integrationsbeauftragte.de

Anlagen

049 - 2003 LänderIntB.pdf (PDF, 0,06 MB)

bild-laenderbeauftragte-fruehjahrestreffen-integrationsbeauftragte_Franquesa.jpg (JPG, 1,18 MB)
Staatsministerin Widmann-Mauz beim Frühjahrstreffen mit den Beauftragten und Vertreterinnen und Vertretern der Länder für Integration # Quelle: Integrationsbeauftragte/Franquesa

Ihre Suchkriterien

  • Suchbegriff: 
  • Bereich:  Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung
  • Zeitraum:   
17.07.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Ministerin Drese beendet Sommertour in der Landeshauptstadt Schwerin

Am kommenden Freitag (19. Juli) besucht Sozialministerin Stefanie Drese im Rahmen ihrer Sommertour die Landeshauptstadt Schwerin und nimmt zwei Termine wahr.

16.07.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Sozialministerium legt Leitlinien zur Verbesserung der Lebensqualität von Seniorinnen und Senioren vor

Die Landesregierung möchte den Kommunen bei der Entwicklung von seniorenpolitischen Gesamtkonzepten helfen.

Rund 25 Prozent der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern sind bereits heute über 65 Jahre. Dieser Anteil wird sich bis 2030 auf etwa 35 Prozent erhöhen. Angesichts der Veränderung der Altersstruktur müssen die spezifischen Bedürfnisse und Anforderungen älterer Menschen eine ganz besondere Berücksichtigung in den kommunalen Sozialplanungen erfahren.

16.07.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Sommertour: Sozialministerin besucht Einrichtungen im Landkreis Rostock

Am kommenden Donnerstag (18. Juli) besucht Sozialministerin Stefanie Drese im Rahmen ihrer Sommertour verschiedene Einrichtungen im Landkreis Rostock.

15.07.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Sommertour: Mecklenburgische Seenplatte ist nächstes Ziel der Sozialministerin

Am kommenden Mittwoch (17. Juli) besucht Sozialministerin Stefanie Drese im Rahmen ihrer Sommertour verschiedene Einrichtungen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.

13.07.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Ministerin Drese eröffnet 30. Badewannenrallye

Die Badewannenrallye im Plau am See fand bereits zum 30. Mal statt.

Sozialministerin Drese hat am Sonnabend, den 13. Juli, im Namen der Landesregierung die 30. Badewannenrallye in Plau am See eröffnet und gab das Revier für die verrückten Boote frei. Jährlich messen sich hier unterschiedliche, nicht-motorisierte Wasserfahrzeuge mit einem großen Spaßfaktor. Inzwischen ist die Veranstaltung fester Bestandteil der Mecklenburgischen Kulturlandschaft mit einem stetig wachsenden Begleitprogramm, die tausende Besucherinnen und Besucher anzieht.

11.07.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Sommertour: Sozialministerin Drese stellt Strategien für bessere Pflege vor

„Mehr als 91.000 pflegebedürftige Menschen und damit 12.000 mehr als noch zwei Jahre zuvor, leben in Mecklenburg-Vorpommern. Diese demografische Entwicklung stellt unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen im Bereich der Pflege. Um unsere gute Pflegeversorgung in Mecklenburg-Vorpommern auch künftig gewährleisten zu können, setzen wir wichtige Maßnahmen zur Fachkräftegewinnung um“, erklärte Sozialministerin Stefanie Drese heute (am 11. Juli) in Anklam.

10.07.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Drese: LAGuS hat weit über 600 Millionen Euro für soziale und gesundheitliche Belange in MV umgesetzt

Ministerin Drese und LAGuS-Chef Dr. Heiko Will stellt den Jahresbericht vor.

Sozialministerin Stefanie Drese hat heute in Rostock den Jahresbericht 2018 des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGuS) vorgestellt. „Das LAGuS ist ein unverzichtbarer Baustein für die sozialen und gesundheitlichen Belange der Menschen in unserem Bundesland. Dabei reicht die Aufgabenpalette von der Geburt etwa beim Elterngeld oder der Förderung von Kitas bis ins hohe Alter, z.B. im Bereich Pflege. Die Landesregierung kann voll und ganz auf das LAGuS als moderne Fachbehörde bauen, die zuverlässig, schnell und bürgerfreundlich Dienstleistungen für unsere Bürgerinnen und Bürger realisiert“, sagte Drese.

10.07.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Sommertour: Drese macht Station in Nordwestmecklenburg

Am kommenden Freitag (12. Juli) besucht Sozialministerin Stefanie Drese im Rahmen ihrer Sommertour verschiedene Einrichtungen im Landkreis Nordwestmecklenburg.

09.07.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Pflege im Fokus: Sommertour führt die Sozialministerin nach Vorpommern-Greifswald

Am kommenden Donnerstag (11. Juli) besucht Sozialministerin Stefanie Drese im Rahmen ihrer Sommertour verschiedene Einrichtungen im Landkreis Vorpommern-Greifswald.

04.07.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Sommertour: Ministerin Drese macht im Landkreis Ludwigslust-Parchim Station

Am kommenden Freitag (5. Juli) besucht Sozialministerin Stefanie Drese im Rahmen ihrer Sommertour verschiedene Einrichtungen im Landkreis Ludwigslust-Parchim.