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Drese: Abbau von Barrieren für Menschen mit Behinderung stärker vorantreiben

10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland

Nr.053  | 25.03.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

„Vor zehn Jahren entschied Deutschland sich dafür, einen gesellschaftlichen Wandel anzustoßen. Die Inklusion und die damit verbundene Teilhabe am gesellschaftlichen Leben von Menschen mit Behinderung ist mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention eines unserer obersten Ziele. Deshalb müssen wir weiterhin darauf drängen, bestehende Barrieren abzubauen – vor allem in den Köpfen“, erklärt Sozialministerin Drese zum zehnjährigen Jubiläum des Inkrafttretens der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland am 26. März. Mit der Konvention ist die menschenrechtliche Dimension des Themas Behinderung von der internationalen Staatengemeinschaft anerkannt worden.

„Wir sind in Mecklenburg-Vorpommern seit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft gut vorangekommen“, betont Drese. Die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, drohenden Behinderungen oder chronischen Erkrankungen dürfe jedoch nicht als etwas Abgeschlossenes begriffen werden, sondern sie sei ein fortlaufender Prozess, der auf verschiedenen Ebenen stattfindet.

Sozialministerin Stefanie Drese verdeutlicht, dass die aktive und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Leben in der Gemeinschaft als handlungsfeldübergreifendes Prinzip in allen gesellschaftlichen Bereichen Berücksichtigung finden muss.

Einen wichtigen Baustein bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention bildet dabei der 2013 beschlossene Maßnahmeplan der Landesregierung, der im Jahr 2017 durch die Prognos AG evaluiert wurde und nun weiterentwickelt wird.

Drese: „Selbstverständlich werden wir die Weiterentwicklung des Maßnahmeplans gemeinsam mit dem Integrationsförderrat, der sich seit 18 Jahren für die Belange von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen einsetzt und die Landesregierung berät, sowie den Vereinen und Verbänden der Menschen mit Behinderungen, gestalten.“

In Mecklenburg-Vorpommern leben etwa 355.000 Menschen mit Behinderung. Rund 218.000 davon sind schwerbehindert, ca. 188.000 betroffene Menschen haben einen Schwerbehindertenausweis.

Publikationen wie der Maßnahmeplan der Landesregierung finden sich auf den Seiten des Sozialministeriums unter: https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/sm/Soziales/Behinderungen/

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14.06.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Drese schafft neue Grundlagen für Transparenz und Finanzierung im Bereich der Freien Wohlfahrtspflege

„Mehr Transparenz und Steuerung sowie eine verlässliche Finanzierung sind die Gebote der Stunde für den Bereich der Freien Wohlfahrtspflege.“ Sozialministerin Stefanie Drese stellte heute ihren Gesetzentwurf für ein Wohlfahrtsfinanzierungs- und -transparenzgesetz (WoftG) vor, dass nach erfolgter Befassung im Landeskabinett nun in die Verbandsanhörung geht.

12.06.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Nationale Weiterbildungsstrategie beschlossen

Logo der Nationalen Weiterbildungsstrategie © BMAS

Mit der Nationalen Weiterbildungsstrategie legen Bund, Länder, Wirtschaft, Gewerkschaften und die Bundesagentur für Arbeit gemeinsam den Grundstein für eine neue Weiterbildungskultur. Damit gibt es zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland eine nationale Weiterbildungsstrategie. Stefanie Drese, Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung Mecklenburg-Vorpommern und Vorsitzende der Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK), nahm heute an der Pressekonferenz in Berlin teil.

07.06.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

GFMK: Härtefallfonds zur Herstellung von Rentengerechtigkeit für in der DDR geschiedene Frauen muss endlich kommen

Die Konferenz der Gleichstellungs-und Frauenministerinnen und -minister der Länder (GFMK) sieht weiter Handlungsbedarf bei der Herstellung von Rentengerechtigkeit für in der DDR geschiedene Frauen. So bekräftigte die GFMK in Deidesheim (Rheinland-Pfalz) ihre Forderung an die Bundesregierung, einen solidarischen Beitrag zu leisten, um eine geschlechtsspezifische Diskriminierung zu beenden.

07.06.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Drese: Suppen für „Champions“ und „Glamour Queens“ braucht niemand

Jungen sind "Champions", Mädchen "Glamour-Queens": so werden Geschlechterklischees reproduziert.

Die Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister sagen Sexismus und Geschlechterklischees in der Werbung in einem Beschluss auf ihrer Jahreskonferenz (GFMK) den Kampf an. „Durch eine reduzierte und in Klischees verhaftete Darstellung werden nicht nur Frauen, sondern auch Männer abgewertet. Das steht der Verwirklichung des Gleichheitsgebots entgegen“, sagte Sozialministerin Stefanie Drese heute nach Abschluss der GFMK im rheinland-pfälzischen Deidesheim.

07.06.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Landesregierung plant keine Limitierung der Ehrenamtskarte

Im Januar hat das Landeskabinett das Konzept von Sozialministerin Drese zur Einführung einer landesweiten Ehrenamtskarte beschlossen und dem Landtag übermittelt.

Sozialministerin Stefanie Drese weist die Berichterstattung in der heutigen Ausgabe der Ostsee-Zeitung zurück. „Im Konzept der Landesregierung zur Einführung einer landesweit gültigen Ehrenamtskarte ist keine Limitierung vorgesehen. Die von der Ostsee-Zeitung behauptete Begrenzung auf 8.000 Exemplare ist schlichtweg falsch“, sagte Drese heute in Schwerin. Ein Anruf im Ministerium hätte dazu genügt.

04.06.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

ASMK-Vorsitzende Drese sichert weitere Unterstützung der Länder für Konzertierte Aktion Pflege zu

Sozialministerin Stefanie Drese sieht in den heute vorgestellten Ergebnissen der „Konzertierten Aktion Pflege“ (KAP) einen guten Zwischenschritt zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen sowie zur Erhöhung der Attraktivität des Pflegeberufes. „Nun muss es darum gehen, dass Bund, Länder, Kommunen, Kassen, Pflegeeinrichtungen und Sozialpartner die gemeinsam vereinbarten Maßnahmen zügig umsetzen“, betonte Drese heute in Schwerin.

03.06.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

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Sozialministerin Stefanie Drese sieht die Chance, nach den Kommunalwahlen die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in kommunalen Gremien voranzubringen.

31.05.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

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„Die Entwicklung, die Beteiligung und der Schutz von Kindern und Jugendlichen muss als Querschnittaufgabe in allen Bereichen unserer Gesellschaft stärker berücksichtigt werden.“ Sozialministerin Stefanie Drese fordert die Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz.

29.05.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

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Die weitere Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention auf Landesebene war Thema einer Fachtagung des Sozialministeriums am (gestrigen) Dienstag in Schwerin. Staatssekretär Nikolaus Voss zog ein positives Fazit zu der mit knapp 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gut besuchten Veranstaltung.

29.05.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

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