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Integration kommunal denken - Treffen der Ausländer- und Integrationsbeauftragten der ostdeutschen Bundesländer in Berlin

Sozialministerin Stefanie Drese (4.v.l.) und Dagmar Kaselitz (5.v.l.) begrüßten in Berlin die Ausländer- und Integrationsbeauftragten der ostdeutschen Bundesländer sowie Mitglieder des Dachverbands der Migrantenorganisationen in Ostdeutschland (DaMOst). Details anzeigen
Sozialministerin Stefanie Drese (4.v.l.) und Dagmar Kaselitz (5.v.l.) begrüßten in Berlin die Ausländer- und Integrationsbeauftragten der ostdeutschen Bundesländer sowie Mitglieder des Dachverbands der Migrantenorganisationen in Ostdeutschland (DaMOst).
Sozialministerin Stefanie Drese (4.v.l.) und Dagmar Kaselitz (5.v.l.) begrüßten in Berlin die Ausländer- und Integrationsbeauftragten der ostdeutschen Bundesländer sowie Mitglieder des Dachverbands der Migrantenorganisationen in Ostdeutschland (DaMOst).
Sozialministerin Stefanie Drese (4.v.l.) und Dagmar Kaselitz (5.v.l.) begrüßten in Berlin die Ausländer- und Integrationsbeauftragten der ostdeutschen Bundesländer sowie Mitglieder des Dachverbands der Migrantenorganisationen in Ostdeutschland (DaMOst).
Nr.062  | 04.04.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Die Ausländer- und Integrationsbeauftragten der ostdeutschen Bundesländer haben auf ihrem heutigen Treffen (4. April) in Berlin die Ankündigung von Bundesfinanzminister Scholz begrüßt, den Kommunen bei der Integration anerkannter Flüchtlinge finanziell entgegenzukommen. „Wir hoffen, dass damit die massiven Kürzungspläne der Bundesregierung vom Tisch sind. Die Kommunen brauchen auch ab 2020 eine ausreichende und verlässliche Finanzierung, um die gute und erfolgreiche Integration von Geflüchteten in unsere Gesellschaft fortsetzen zu können“, sagte die Integrationsbeauftragte der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns und Gastgeberin der Konferenz, Dagmar Kaselitz.

Die Ausländer- und Integrationsbeauftragten der ostdeutschen Bundesländer betonten auf ihrem Treffen, dass der Schlüssel für eine gelingende Integration auf kommunaler Ebene liegt. Dafür müssen die Akteure vor Ort befähigt und ihre weitere Tätigkeit gesichert werden.

Bei den regelmäßigen Treffen der ostdeutschen Ausländer- und Integrationsbeauftragten stehen die besonderen Belange bei der Integration von Migrantinnen und Migranten in den ostdeutschen Ländern im Fokus, die man gemeinsam voranbringen will. Die Beauftragten und Vertreter/innen der Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen unterstreichen:

Integration von Frauen

Migrantinnen haben bei der Integration aufgrund ihrer familiären Situation und ihrer Stellung innerhalb der Familie größere Schwierigkeiten zu überwinden als Männer. Deshalb müssen die vorhandenen Angebote entsprechend bekannt und zugänglich gemacht werden. Dafür ist eine gute Netzwerkarbeit der Einrichtungen vor Ort und überregional unerlässlich. Zugewanderte Frauen sollen in ihrem Selbstbestimmungsrecht gestärkt werden, das kann durch Bildung und Einbindung in Vereine und Organisationen gefördert werden.

Ostdeutsche Potentiale bei der Fachkräftesicherung

Durch die demographische Entwicklung und die Abwanderung wird das Arbeitskräfteangebot in Ostdeutschland sehr viel früher und stärker zurückgehen als in den westlichen Bundesländern. Die ostdeutschen Bundesländer können dementsprechend von einer Fachkräfteeinwanderung und einer Anpassung des Aufenthaltsgesetzes zu Gunsten von gut integrierten Menschen mit einer Duldung profitieren. Eine diskriminierungsfreie, chancengleiche Teilhabe am Arbeitsleben möglichst vieler einheimischer und zugewanderter erwerbsfähiger Menschen ist notwendig. Dafür ist auch die Anerkennung von ausländischen Schul- und Berufsabschlüssen grundlegend.

Interkulturelle Öffnung

Interkulturelle Öffnung und Sensibilisierung muss alle wichtigen gesellschaftlichen Bereiche einschließen, insbesondere die Bereiche Kindertagesförderung, Schule, Ausbildung und Beruf. Von wesentlicher Bedeutung ist die Erhöhung des Anteils von Beschäftigen mit Migrationshintergrund im Öffentlichen Dienst durch den Abbau von Einstellungshindernissen. Im Rahmen der Nachwuchsgewinnung und Ausbildung sollten Migrantinnen und Migranten gezielt angesprochen und unterstützt werden.

Situation der Migrantenorganisationen in Ostdeutschland 

Wichtig ist es, ehrenamtliche Potentiale unabhängig von der Herkunft oder dem sozialen Status der Menschen sichtbar zu machen und zu nutzen. Die Beteiligung der Migrantenvertretungen an Entscheidungsprozessen in allen Politikfeldern muss ausgebaut werden. Dazu gehört ausdrücklich auch die politische Partizipation. Die Initiative des Dachverbands der Migrantenorganisationen in Ostdeutschland (DaMOst), die die besonderen Bedürfnisse der Migranten in Ostdeutschland auf Bundesebene anspricht, wird begrüßt und unterstützt. West- und Ostdeutschland haben unterschiedliche Einwanderungsgeschichten, deshalb ist in Ostdeutschland auch eine besondere Aufmerksamkeit auf migrantische Initiativen notwendig.

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23.08.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Kinder-Präventionstheater feiert 15-jähriges Jubiläum

Vor über 500 Grundschulkindern aus Rostock startete heute das Präventionstheater "Henrietta in Fructonia".

Das Präventionstheater „Henrietta in Fructonia“ ist heute im Volkstheater Rostock zu seiner diesjährigen Tour durch Mecklenburg-Vorpommern gestartet und feiert gleichzeitig ein Jubiläum: Seit 15 Jahren setzt sich die AOK Nordost damit für eine Stärkung der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Land ein. Noch bis zum 3. September ist das Präventionstheater, das 2004 in Brandenburg gestartet ist, an verschiedenen Spielorten in MV und im nördlichen Brandenburg zu Gast.

22.08.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Das Europäische Solidaritätskorps ist Programm

Das Europäische Solidaritätskorps ist eine sehr gute Möglichkeit für junge Menschen, sich freiwillig für ein soziales und vielfältiges Europa zu engagieren.

Gemeinsam mit dem Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung des Landes Mecklenburg-Vorpommern präsentierte JUGEND für Europa als Nationale Agentur in Deutschland in Schwerin das neue EU-Programm mit all seinen Zielen, Möglichkeiten und Angeboten.

21.08.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Land übernimmt die Kosten für die vollständige Beitragsfreiheit der Eltern

Mecklenburg-Vorpommern ist das erste Land, das die Eltern vollständig von den Elternbeiträgen in der Kindertagesförderung entlastet. Wenn der Landtag am 4. September abschließend dem Gesetzentwurf des Sozialministeriums zustimmt, kommt es zu einer Beitragsfreiheit in allen Förderarten (Krippe, Kindergarten, Hort und Kindertagespflege) und im vollen Förderumfang (bis zu zehn Stunden täglich).

21.08.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Presseeinladung für Donnerstag, den 22. August 2019

Gemeinsam mit dem Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung des Landes Mecklenburg-Vorpommern lädt JUGEND für Europa Sie herzlich zur Einführungsveranstaltung des Europäischen Solidaritätskorps in Schwerin ein.

19.08.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Eröffnung der Interkulturellen Woche im Landkreis Rostock: Ministerin Drese kündigt Fortsetzung des Integrationsfonds an

„Die Interkulturelle Woche im Landkreis Rostock ist eine sehr gute Gelegenheit für Alt- und Neu-Bürgerinnen und -bürger sich zu begegnen, einander kennenzulernen und sich über andere Kulturen zu informieren. Die vielfältigen Veranstaltungen setzen damit ein besonderes Zeichen für ein starkes Miteinander vor Ort, für Empathie und Engagement“, sagte Sozial- und Integrationsministerin Stefanie Drese zur Eröffnung der Interkulturellen Woche am (heutigen) Montag in Bad Doberan. Die Feierlichkeiten stehen in diesem Jahr unter dem Motto „Zusammen leben, zusammen wachsen“.

16.08.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

DEICHMANN-Förderpreis für Integration in Mecklenburg-Vorpommern

Der Verein IN VIA aus Rostock erhielt den Deichmann-Landesförderpreis für Integration.

Der Verein IN VIA Rostock e.V. ist diesjähriger Landessieger des DEICHMANN-Förderpreises für Integration in Mecklenburg-Vorpommern. Zusammen mit Stefanie Drese, Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung, zeichnet der Schuhhändler DEICHMANN den Verein aus.

14.08.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

ASMK-Vorsitzende Drese begrüßt Entlastung von pflegenden Angehörigen

Die derzeitige Vorsitzende der Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK), Landessozialministerin Stefanie Drese, unterstützt das heute von der Bundesregierung beschlossene Angehörigen-Entlastungsgesetz.

12.08.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Gute-Kita-Vertrag unterzeichnet: 106 Millionen für Mecklenburg-Vorpommern

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Landessozialministerin Stefanie Drese haben heute in Schwerin den Vertrag zur Umsetzung des Gute-KiTa-Gesetzes in Mecklenburg-Vorpommern unterzeichnet. Das Land erhält dadurch bis 2022 rund 106 Millionen Euro zur Verbesserung der Kinderbetreuung. Mecklenburg-Vorpommern wird die Mittel zusammen mit Landesmitteln für die vollständige Abschaffung der Elternbeiträge einsetzen.

12.08.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Premiere auf dem Schul-Smartboard

Seit 15 Jahren erlebt die kleine Henrietta auf Theaterbühnen und in Grundschulen ihre Abenteuer. In den Kinder-Theaterstücken geht es spielerisch um Ernährung, Bewegung und psychische Gesundheit – ohne erhobenen Zeigefinger und mit viel Spaß. 1,5 Millionen begeisterte Grundschulkinder haben sich bundesweit auf diese Weise Gesundheitswissen angeeignet. In diesem Jahr tourte „Henrietta in Fructonia“ schon mit 24 Vorführungen durch Berlin und Brandenburg, Rostock ist der Auftakt für 12 Aufführungen in Mecklenburg-Vorpommern.

07.08.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Presseeinladung für Freitag, den 9. August

Am 9. August wird Staatssekretär Nikolaus Voss den Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Dr. Rolf Schmachtenberg, bei seiner Informationstour in der Landeshauptstadt Schwerin zur Eingliederung von Menschen mit Behinderungen in den allgemeinen Arbeitsmarkt begleiten. Im Rahmen des Besuches stehen Gespräche mit den Kooperationspartnern und Arbeitgebern von Außenarbeitsplätzen im Fokus.