Ministerin Drese: Vielfalt leben

Christopher Street Day erinnert an Geburtsstunde der LGBTI-Bewegung

Nr.118  | 29.06.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

„Angesichts einer erstarkenden Hetze im Netz müssen wir heute mehr denn je öffentlich für gleiche Rechte und gegen Diskriminierung eintreten“, sagte Gleichstellungsministerin Drese am Samstag, den 29. Juni, anlässlich des Christopher Street Day (CSD) in Schwerin. 50 Jahre nach der Geburtsstunde des LBGTI-Bewegung in New York werden jedes Jahr weltweit Demonstrationen und Paraden organisiert. Sie setzen ein Zeichen für Toleranz gegenüber trans- und gleichgeschlechtlichen Lebensweisen. In Mecklenburg-Vorpommern finden sie in Schwerin, Rostock und Neubrandenburg statt.

Die Ministerin dankte in ihrem Grußwort den Organisatoren und erklärte: „Jeder Mensch soll in Mecklenburg-Vorpommern gleichberechtigt und ohne Angst vor Ausgrenzung und Anfeindung leben können. Dank des Engagements der LSBTI-Gemeinde, die sich für die Interessen, die Anerkennung in der Gesellschaft aber auch für die Lösung von Problemen einsetzt, haben wir einen starken Partner für die Menschen im Land. “

In Schwerin findet der bereits elfte CSD statt. In diesem Jahr unter dem Motto „Kein Zurück“. Drese: „Die Forderung „Kein Zurück“ müssen wir sehr ernst nehmen! Die Anfeindungen gegenüber queeren Personen haben sich erhöht. Lesben und Schwule sind zudem überdurchschnittlich häufig von Gewalt betroffen. Diesen Entwicklungen müssen wir trotzen. Der CSD setzt dabei ein lautes und deutliches Signal: vereint gegen Gewalt und Homophobie und für ein friedliches Miteinander.“